HUDU

Keine Zeit zum Leben


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Juni 2012

Beschreibung

Beschreibung

Hektik und Stress sind nicht nur Probleme des Alltags und der Psychologie, sondern auch der Philosophie. Wirtschaftlicher und technologischer Fortschritt präsentieren uns mit immer größerem Tempo neue Produkte, der Beruf stellt immer höhere Ansprüche, während wir den ständigen Innovationen in fast allen gesellschaftlichen Bereichen nur noch mit Mühe folgen können. In einer globalen Welt herrscht die Maxime: Zeit gewinnen. Man geht mit der Zeit, ist auf der Höhe der Zeit und fürchtet sich, hinter ihr zurückzubleiben. Die moderne Gesellschaft verändert sich allerdings nicht nur stetig, dieser Wandel beschleunigt sich auch. Wie soll man sich da orientieren? Worauf kann man sich noch verlassen? Klaus Peter Müller versteht Philosophie als eine Kunst der Orientierung. Was für Antworten hat aber speziell die Philosophie auf die 'Krisis der Orientierung', die durch diese beispiellose Dynamik in der Gegenwart verursacht wird? Was unterscheidet diese besondere Krise von den Problemen der Orientierung in der langen Geschichte der Philosophie?

Inhaltsverzeichnis

Was Nietzsche über den Augenblick denkt

Gegenwart und Augenblick

Was eine Ewigkeit währt

Unendliche Welt

Wert der Gegenwart

Verweile doch

Wie Augustinus die Zeit beschreibt

Phänomenologische Präsenz

Eine ewige Lust

Die Flussmetapher

Das möglich Bessere

Die Zukunft des >Es war<

Temporale Spielräume. Zur Idee des Fortschritts

Vom Land aufs Meer

Nachdem wir kein Land mehr haben

Neuzeit statt Endzeit

Zwei Welten

Fortschritt zum Besseren

Rationalität und Beschleunigung

Erinnerung an ein Nicht-Können

Leben als Übergang

Kein bloßes Mittel

Fortschrittsangst und Zuversicht

Prinzessin auf der Erbse

Frevler oder Pionier

Der Situationssprung

Blühende Landschaften

Wie ein Kind in der Badewanne

Odyssee in die Zukunft

Desorientierung durch Beschleunigung

Bergsons Suche nach der verlorenen Zeit

Temporaler Komparativ

Nur ein Schatten der Zeit

Schattennahrung

Ontologie mit umgekehrtem Vorzeichen

Spekulation und Praxis

Kunst des Übergangs

Alles hat seine Zeit. Zeitordnung und Wert

Unter dem Himmel

>Da ist's vorbei<

Platos kosmische Uhr - Rhythmus als Schema

Immer wieder die Zeit

Soweit die Erinnerung in Betracht kommt

Vom Nutzen der Geschichte

Pragmatische Erinnerung

Erinnerung als Leitfaden

Erinnerung als Wiedererinnerung

Die Zukunft feiern

Erinnerung und Erkenntnis

Zum Bau von Luftschlössern

Eigene und bestehende Welt

Formen der Potentialität

Erfahrung aus pragmatischer Sicht

Experimentelle Intelligenz

Erlebnisintensität und Erfahrung

Erlebnis- und Erfahrungsbegriff

Erlebe dein Leben

Erinnerungen als Erlebnis

Das ausgekochte äußere Leben

Umwertung der ästhetischen Erlebnisse

Unter geänderten Vorzeichen

Steigerungsspiele

Positivierung des Fiktiven

Ein Karrieresprung

Das Höhlengleichnis

Was die Griechen nicht konnten

Umwertung der Werte

>Als ob< Gott existierte

Der legitime Irrtum

Ein Entfesslungskünstler

Worauf man sich verlassen kann

Fiktion und Sicherheit

Sprachspiel und Erwartung

Abstrakte Zeitordnung und Moral

Eine gewisse natürliche Überzeugung

Die Idee des Geradeseins - Zwei Modelle der Zeit

Verzeitlichung

Moral als Bewegungsbegriff

Descartes Gleichnis

Methoden der Entschlossenheit

Antworten auf das Ungewisse

Die Sterne über mir

Moral und Zeiterfahrung - Distanz der Gedanken

Weltimmanente Zeit

Wachstum als moralisches Ziel

Zum Autor

Nachweise
EAN: 9783828829565
ISBN: 3828829562
Untertitel: Philosophische Essays zur Zeiterfahrung in der Moderne. 1. , Aufl.
Verlag: Tectum Verlag
Erscheinungsdatum: Juni 2012
Seitenanzahl: 207 Seiten
Format: kartoniert
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