HUDU

Beim Papst im Zimmer brennt noch Licht


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September 1999

Beschreibung

Beschreibung

Am Vorabend des heiligen Jahres 2000, in dem in Rom neue Besucherrekorde erwartet werden, gewährt Klaus Brill Einblicke in die geheimnisvolle, bisweilen kuriose Welt hinter den Mauern des Vatikans, die dem einfachen Besucher oder Pilger verborgen bleibt. Schlendert man abends gem++tlich ++ber den leeren Petersplatz, blickt man hinauf zum apostolischen Palast und das zweite Fenster von rechts im obersten Stockwerk ist noch hell erleuchtet, weiß man: Der Papst hat noch zu tun. Kenntnisreich berichtet Klaus Brill von den alltäglichen Beschäftigungen des Papstes und seiner zahlreichen Mitarbeiter, den endlosen Audienzen f++r Bischöfe und Kardinäle oder den mittwöchigen Generalaudienzen f++r die Pilgermassen. Der Heilige Vater ist katholischer Oberhirte, Staatsmann und Gastgeber, der gern ein Schl++ckchen polnischen Wodka trinkt und seinen Gästen oft so viele Fragen stellt, dass diese gar nicht zum Essen kommen. Offenkundig ist der Papst immer im Dienst. Neben dem Tagesgeschäft des Papstes und seiner engsten Vertrauten enth++llt Klaus Brill auch weniger bekannte Details aus dem Vatikan. Unter keinem Papst gab es so viele Heilig- und Seligsprechungen wie unter Karol Jozef Wojtyla, was dem Vatikan bei einigen auch den Spitznamen "HeiligenfabrikÔÇØ einbrachte. Die Latin Lover aus der dritten Loggia, die sieben Priester, die die letzte Bastion der lateinischen Sprache aufrechterhalten, indem sie f++r den Heiligen Vater Dokumente ins Lateinische ++bersetzen und nebenbei bemerkt die "toteÔÇØ Sprache fließend beherrschen, sind eine weitere kuriose Eigenheit des Vatikans. Noch heute werden ++brigens Teufelsaustreibungen im Vatikan praktiziert, wobei man sich bei Bedarf am besten an den Chef-Exorzisten der Diözese Rom wendet. Bei seinen Erkundungen im Mikrokosmos Kirchenstaat geht Klaus Brill der Medienpolitik des Papstes, Bekleidungsfragen, den Geheimnissen der verschiedenen Orden bis hin zu dem der Malteser, dem Kunstsponsoring bei den Vatikanischen Museen ebenso auf den Grund wie dem Alltag der Frauen im Vatikan oder der ++berraschenden Existenz der Gewerkschaft der Laienangestellten.

Portrait

Klaus Brill, geb. 1949 in Alsweiler/Saarland. Nach dem Studium der Germanistik und Romanistik journalistische Lehr- und Wanderjahre in Augsburg, Bonn, Luxemburg, London, danach Korrespondent der 'Süddeutschen Zeitung', zunächst in Frankfurt und Hamburg, seit 1992 in Rom.
EAN: 9783854527206
ISBN: 3854527209
Untertitel: Recherchen im Vatikan. 'Picus Lesereisen'.
Verlag: Picus Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: September 1999
Seitenanzahl: 131 Seiten
Format: gebunden
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