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Baustoffe für tragende Baustoffe 2. Beton, Maurerwerk. Nichtmetallisch - anorganische Stoffe


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Januar 1993

Beschreibung

Beschreibung

Neben und zusammen mit Stahl ist Beton heute der wichtigste Baustoff. Seine Herstellung und Verwendung wird deshalb hier am ausführlichsten dargestellt. Beton ist fast unbegrenzt einsetz- und gestaltbar und kann vom Anwender seinen Anforderungen entsprechend selbst hergestellt werden. Hierzu bedarf es allerdings besonderer Kenntnisse der Eigenschaften von Beton, ihrer Beeinflussung und ihrer Wirkung. Band 2 des vierbändigen Werkes "Baustoffe für tragende Bauteile" behandelt die nichtmetallisch-anorganischen Stoffe, also vor allem Beton, Mörtel und Mauerwerk. In mehreren Abschnitten werden die Betonarten, z.B. Schwer- und Leichtbeton, vorgestellt und ihre Zusammensetzung sowie ihre besonderen Eigenschaften während des Einbaus und bei der Erhärtung beschrieben. Ein eigenes Kapitel ist dem Mörtel gewidmet, der sich in der Zusammensetzung nur durch die verwendete Korngröße vom Beton unterscheidet. Im Kapitel über Mauerwerk, dem anderen wichtigen nichtmetallisch-anorganischen Baustoff, werden vor allem die Festigkeits- und Verformungseigenschaften behandelt.

Inhaltsverzeichnis

D Beton.- Begriffe.- D1 Bindemittel.- 1 Baukalk.- 1.1 Luftkalk.- 1.2 Hydraulisch erhärtender Kalk.- 1.2.1 Gebrannter Kalk.- 1.2.2 Zusammengesetzter Kalk.- 1.2.3 Kalkarten.- 1.3 Handelsformen und Kennzeichnung.- 1.4 Eigenschaften und Anwendung.- 2 Zement - Arten, Herstellung, Zusammensetzung.- 2.1 Portlandzement (PZ).- 2.2 Zumahlstoffe.- 2.3 Hüttenzement.- 2.4 Andere genormte oder bauaufsichtlich zugelassene Zemente.- 2.5 Sonstige Zemente.- 2.6 Chemische Zusammensetzung.- 3 Zement - Eigenschaften.- 3.1 Mahlfeinheit.- 3.2 Dichte und Schüttdichte (Litergewicht).- 3.3 Fließverhalten von Zementleim.- 3.4 Wasserabsondern (Bluten).- 3.5 Erhärtung und Festigkeitseigenschaften.- 3.5.1 Erstarren.- 3.5.2 Erhärtungsverlauf der Portlandzemente.- 3.5.3 Wasser-Zement-Wert ? und Zementsteinporenraum pm.- 3.5.4 Besonderheiten der Erhärtung anderer Zemente.- 3.5.4.1 Hüttenzemente.- 3.5.4.2 Sulfathüttenzement.- 3.5.4.3 Puzzolanzemente mit Traß, Flugasche, Lavamehl oder Phonolith.- 3.5.4.4 Portlandkalksteinzement.- 3.5.4.5 Tonerdezement.- 3.6 Verformungseigenschaften.- 3.6.1 Spannungs-Dehnungs-Linie und Elastizitätsmodul.- 3.6.2 Feuchtedehnung.- 3.6.3 Kriechen.- 3.6.4 Wärmedehnung.- 3.6.5 Chemische Dehnung.- 3.6.5.1 Treiben (Raumbeständigkeit).- 3.6.5.2 Schrumpfen.- 3.7 Hydratationswärme.- 3.8 Dichtheit gegenüber Flüssigkeiten und Gasen.- 3.8.1 Wasserundurchlässigkeit.- 3.8.2 Carbonatisierung.- 3.9 Dauerhaftigkeit.- 3.10 Zusammenfassung wichtiger Eigenschaften.- 4 Andere Bindemittel.- 4.1 Putz- und Mauerbinder (PM-Binder) nach DIN 4211.- 4.2 Hydraulischer Tragschichtbinder (HT-Binder) nach DIN 18 506.- 4.3 Anhydritbinder nach DIN 4208.- D2 Betonzuschlag.- 1 Arten.- 1.1 Kiessand (Abb. D 2.1a).- 1.2 Brechsand und Splitt (Abb. D 2.1b).- 1.3 Betonsplitt.- 1.4 Künstlich hergestellter Zuschlag.- 1.5 Natürlicher Leichtzuschlag (Abb. D2.1d).- 1.6 Schwerzuschlag (Abb. D 2.1e).- 2 Anforderungen und Bezeichnung.- 3 Eigenschaften.- 3.1 Gesteinsbeschaffenheit.- 3.2 Dichten.- 3.2.1 Schüttdichte ?S.- 3.2.2 Kornrohdichte ?Rg.- 3.2.3 Dichte ?.- 3.2.4 Porenraum.- 3.3 Kornform und Kornoberfläche.- 3.4 Feuchte.- 3.5 Feuchtedehnung.- 3.6 Thermische Eigenschaften.- 3.7 Widerstandsfähigkeit gegen Frost.- 3.8 Kornfestigkeit.- 3.9 Verschleiß und Polierbarkeit.- 3.10 Schädliche Bestandteile.- 3.10.1 Abschlämmbare Bestandteile.- 3.10.2 Stoffe organischen Ursprungs.- 3.10.3 Erhärtungsstörende Stoffe.- 3.10.4 Schwefelverbindungen.- 3.10.5 Stahlangreifende Stoffe.- 3.10.6 Alkalilösliche Kieselsäure.- 3.11 Besondere Anforderungen an gebrochene Hochofenstückschlacke nach DIN 4301 und an künstlich hergestellten Leichtzuschlag.- 4 Kornzusammensetzung.- 4.1 Bestimmung und Darstellung.- 4.2 Betontechnologische Sieblinien.- 4.2.1 Stetige Sieblinien.- 4.2.2 Unstetige Sieblinien (Ausfallkörnungen).- 4.3 Zuschlagkennwerte.- 4.3.1 Sieblinienwerte.- 4.3.2 Wasseranspruchszahl (A-Wert nach [2.10]).- 4.3.3 Spezifische Oberfläche.- 4.3.4 Beispiel für die Berechnung der Kennwerte.- 4.3.5 Zuschlagkennwerte für die Regelsieblinien.- 4.4 Zusammensetzung sich überschneidender Korngruppen (Sieblinienverbesserung).- 4.5 Werkgemischter Betonzuschlag (WBZ).- 5 Probenahme zur Prüfung von Zuschlag.- D3 Betonzusätze.- 1 Betonzusatzstoffe.- 1.1 Puzzolane.- 1.1.1 Steinkohlenflugasche (FA).- 1.1.2 Silicastaub (Silica Fume, SF).- 1.2 Pigmente.- 1.3 Fasern.- 2 Betonzusatzmittel.- 2.1 Verflüssigende bzw. wassereinsparende Zusatzmittel.- 2.2 Zusatzmittel mit anderen Wirkungen auf Frischbeton oder Frischmörtel.- 2.3 In die Hydratation eingreifende Zusatzmittel.- 2.4 Zusatzmittel mit Wirkung auf den Festbeton.- D4 Frischbeton.- 1 Zusammensetzen.- 1.1 Zement und Zementgehalt.- 1.2 Zuschlag.- 1.3 Wasser.- 1.3.1 Wassergehalt und Zugabewasser.- 1.3.2 Wasserbedarf w.- 1.4 Zusätze.- 1.4.1 Zusatzmittel.- 1.4.2 Zusatzstoffe.- 2 Herstellen und Verarbeiten.- 2.1 Dosieren und Mischen.- 2.2 Verarbeitbarkeit und Konsistenz.- 2.2.1 Verarbeitbarkeit.- 2.2.2 Konsistenz.- 2.2.3 Prüfung der Konsistenz.- 2.2.4 Ansteifen.- 2.3 Fördern.- 2.4 Einbauen.- 2.5 Verdichten.- 3 Eigenschaften.- 3.1 Wasserabsondern (Bluten).- 3.2 Frischbetonrohdichte.- 3.3 Luftporengehalt.- 3.4 Frischbetonzusammensetzung.- 3.5 Frischbetontemperatur (Ausgangstemperatur).- 3.6 Grünstandfestigkeit.- 4 Nachbehandeln.- 4.1 Hydratationsverlauf.- 4.2 Nachbehandlung.- 4.3 Temperatureinfluß.- 4.4 Wärmebehandlung.- D5 Festbeton.- 1 Zementsteinporenraum.- 2 Junger Beton.- 3 Rohdichte.- 4 Festigkeitseigenschaften.- 4.1 Druckfestigkeit.- 4.1.1 Festigkeitsentwicklung.- 4.1.2 Festigkeitsklassen.- 4.1.3 Abhängigkeit der Druckfestigkeit von der Betonzusammensetzung (Normalfall).- 4.1.4 Zusätzliche Einflüsse auf die Druckfestigkeit.- 4.1.4.1 Zusatzstoffe.- 4.1.4.2 Verbund zwischen Matrix und Zuschlag.- 4.1.5 Nachweis der Betongüte.- 4.1.5.1 Güteüberwachung V.- 4.1.5.2 Prüfung der Druckfestigkeit.- 4.1.5.3 Prüfung der Betonfestigkeit im Bauwerk.- 4.1.6 Druckfestigkeit bei besonderer Beanspruchung.- 4.1.6.1 Hohe Betriebstemperaturen.- 4.1.6.2 Tiefe Betriebstemperaturen.- 4.1.6.3 Örtliche Beanspruchung.- 4.1.6.4 Schlagfestigkeit.- 4.1.6.5 Mehraxiale Druckbeanspruchung.- 4.1.6.6 Dauerstandfestigkeit.- 4.1.6.7 Dauerschwingfestigkeit.- 4.2 Mischungsentwurf.- 4.3 Festigkeit bei Zugbeanspruchung.- 4.3.1 Zentrische Zugfestigkeit ?Z.- 4.3.2 Biegezugfestigkeit ?BZ.- 4.3.3 Spaltzugfestigkeit ?SZ.- 4.3.4 Oberflächenzugfestigkeit.- 4.4 Schub- und Scherfestigkeit.- 5 Verformungseigenschaften.- 5.1 Spannungs-Dehnungs-Linie.- 5.2 Elastizitätsmodul.- 5.2.1 Einflüsse aus der Betonzusammensetzung.- 5.2.2 Prüfung.- 5.3 Querdehnung.- 5.4 Kriechen und Relaxation.- 5.5 Feuchtedehnung.- 5.6 Wärmedehnung.- 6 Thermische Eigenschaften.- 6.1 Hydratationswärme.- 6.2 Wärmeleitfähigkeit.- 7 Reißneigung.- 8 Dichtheit gegenüber Flüssigkeiten und Gasen.- 8.1 Wasserdichtheit, Wasserundurchlässigkeit.- 8.2 Öldichtheit.- 8.3 Gasdichtheit.- 9 Verhalten bei niedrigen Temperaturen.- 9.1 Beeinflussung der Festigkeitsentwicklung.- 9.2 Beeinflussung der Frischbetontemperatur.- 9.3 Verhalten des sofort dem Frost ausgesetzten Frischbetons.- 9.4 Verhalten des nach dem Erstarren dem Frost ausgesetzten Betons.- 9.5 Ermittlung der erforderlichen Erhärtungszeiten.- 9.5.1 Erhärtungszeit für die Gefrierbeständigkeit.- 9.5.2 Erhärtungszeit für das Ausschalen des Betons.- D 6 Besondere Betone.- 1 Sichtbeton.- 2 Massenbeton.- 3 Beton für Fahrbahndecken.- 4 Hochfester Beton.- 5 Faserbeton.- 6 Spritzbeton.- 7 Strahlenschutzbeton.- 8 Hitzebeständiger Beton (Feuerbeton).- 9 Beton mit Kunststoff.- D7 Leichtbeton.- 1 Möglichkeiten der Herstellung.- 1.1 Kornporigkeit.- 1.2 Matrixporigkeit.- 1.3 Haufwerkporigkeit.- 2 Konstruktionsleichtbeton.- 2.1 Besonderheiten der Herstellung.- 2.2 Rohdichte und Druckfestigkeit.- 2.2.1 Rohdichteklassen.- 2.2.2 Festigkeitsklassen.- 2.2.3 Zusammenhang zwischen Matrix- und Zuschlageigenschaften.- 2.2.4 Erforderliche Matrixdruckfestigkeit.- 2.2.5 Festigkeitsentwicklung.- 2.2.6 Mischungsentwurf für Leichtbeton mit geschlossenem Gefüge.- 2.2.7 Druckfestigkeit bei örtlicher Beanspruchung.- 2.2.8 Dauerstandfestigkeit.- 2.2.9 Dauerschwingfestigkeit.- 2.3 Festigkeit bei Zugbeanspruchung.- 2.4 Verformungseigenschaften.- 2.4.1 Spannungs-Dehnungs-Linie.- 2.4.2 Elastizitätsmodul.- 2.4.3 Kriechen.- 2.4.4 Schwinden.- 2.4.5 Wärmedehnung.- 2.5 Wärmeleitfähigkeit.- 2.6 Verhalten gegenüber Wasser.- 2.7 Wirtschaftlichkeit und Anwendung.- 3 Leichter Leichtbeton.- 3.1 Beton mit sehr leichten Zuschlägen.- 3.2 Porenbeton (Gasbeton).- 3.3 Schaumbeton.- 3.4 Kornporiger Leichtbeton mit poriger Matrix.- D8 Dauerhaftigkeit.- 1 Witterungseinflüsse.- 1.1 Carbonatisierung.- 1.2 Angriff durch Frost-Tau-Wechsel.- 2 Besondere Beanspruchungen.- 2.1 Angriff durch Taumittel.- 2.2 Chemischer Angriff.- 2.2.1 Lösender Angriff.- 2.2.1.1 Säuren.- 2.2.1.2 Austauschfähige Salze.- 2.2.1.3 Basische Flüssigkeiten.- 2.2.1.4 Weiches Wasser.- 2.2.1.5 Fette und Öle.- 2.2.2 Treibender Angriff.- 2.2.3 Böden und Gase.- 2.2.4 Beurteilung des Angriffgrades.- 2.2.5 Widerstandsfähigkeit des Betons.- 2.2.5.1 Einfluß von Zement und Zusatzstoff.- 2.2.5.2 Betontechnologische Voraussetzungen.- 2.2.5.3 Bauliche Voraussetzungen.- 2.3 Verschleiß.- 2.4 Angriff radioaktiver Strahlen.- 2.5 Angriff durch Feuer.- 3 Alkali-Zuschlag-Reaktion.- 4 Korrosion des Stahles im Beton.- 4.1 Fehlstellen und Risse.- 4.2 Betondeckung.- 4.3 Porenbeton (Gasbeton).- 4.4 Angriff durch Chloride.- 5 Schutz und Instandsetzung.- D9 Mörtel.- 1 Begriffe und Einteilung.- 2 Allgemeine Eigenschaften.- 3 Mauermörtel.- 3.1 Arten, Einteilung und Zusammensetzung.- 3.2 Anforderungen.- 3.3 Eigenschaften der Mörtel nach DIN 1053 Teil 1.- 3.3.1 Normalmörtel.- 3.3.2 Andere Mörtelarten.- 3.4 Besondere Mauermörtel.- 3.5 Werkmörtel.- 4. Einpreßmörtel.- 4.1 Einpreßmörtel für Spannkanäle.- 4.1.1 Zusammensetzung und Eigenschaften.- 4.1.2 Einpressen.- 4.1.3 Prüfung.- 4.2 Zementinjektionen.- 4.3 Vergußmörtel.- 5 Estrichmörtel.- 5.1 Zementestriche.- 5.2 Hartstoffestriche.- 5.3 Anhydritestriche.- 5.4 Magnesiaestriche.- 6 Fertigteile aus Mörtel.- E Mauerwerk.- 1 Einleitung.- 2 Ausgangsstoffe.- 2.1 Mauermörtel.- 2.2 Mauersteine.- 3 Aufgaben.- 4 Eigenschaften.- 4.1 Druckfestigkeit.- 4.1.1 Spannungsverteilung im Mauerwerk.- 4.1.2 Einfluß der Baustoffe nach der Vermauerung.- 4.1.3 Zulässige Spannungen.- 4.2 Verformungsverhalten.- 4.2.1 Spannungs-Dehnungs-Linie.- 4.2.2 Elastizitätsmodul.- 4.2.3 Andere Formänderungen.- 4.2.4 Folgen von Formänderungen.- 4.2.5 Beurteilung der Rißsicherheit.- 4.2.5.1 Formänderungen überwiegend in vertikaler Richtung.- 4.2.5.2 Formänderungen überwiegend in horizontaler Richtung.- 4.2.6 Maßnahmen zur Verhinderung von Rissen.- 4.3 Verhalten gegenüber Feuchtigkeit.- 5 Bewehrtes Mauerwerk.- Literatur.- 1 Bücher.- 2 Andere Veröffentlichungen.- Technische Regelwerke.- 1 Normen.- 2 Richtlinien und Merkblätter.- Stichwortverzeichnis.

Portrait

o. Prof. em. Dr.-Ing. Karlhans Wesche war von 1961 bis 1985 ordentlicher Professor für Baustoffkunde und Direktor des Instituts für Bauforschung der RWTH Aachen. Er war Gutachter im baustofflichen Bereich im Zusammenhang mit Bauphysik und Baukonstruktion und arbeitete in zahlreichen nationalen und internationalen Ausschüssen auf den Gebieten Bindemittel, Zusatzstoffe, Zusatzmittel, Normalbeton, Leichtbeton, Gasbeton, Mauerwerk, Betonstahl, Kunststoffe und Materialprüfung mit. Seit 1985 ist er am Forschungs- und Entwicklungsprojekt "Erhaltung von Kulturdenkmälern aus Naturstein" beteiligt. Von 1991 bis 1992 war er Gründungsdirektor der Materialforschungs- und -prüfanstalt Weimar.
EAN: 9783528017088
ISBN: 3528017082
Untertitel: Herstellung, Eigenschaften, Verwendung, Dauerhaftigkeit. 3. , überarbeitete und erweiterte Auflage. Zahlreiche Abbildungen und Tabellen.
Verlag: Vieweg+Teubner Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 1993
Seitenanzahl: 524 Seiten
Format: kartoniert
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