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Die Vernichtung Mitteleuropas


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kartoniert
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1991

Beschreibung

Beschreibung

Karl-Markus Gauß führt uns - durch Leben und Werk von 12 Dichterzeugen - auf die Spur jener heute so häufig beschworenen "mitteleuropäischen Kultur", deren Vernichtung, gerade auch jetzt nach dem Sturz von Mauern und Despotien, er in einem Einleitungsessay diagnostiziert. Die literarische Wanderschaft führt nach Ungarn, Slowenien, Istrien, Pannonien, in das Banat, nach Albanien, Wien, Böhmen und Mähren. Der Autor stößt auf Spuren der Vernichtung und ruft Miklos Radnoti, Ludwig Winder, Hermann Ungar, Ernst Sommer, Richard Wagner u. a. zu Zeugen einer zerstörten Vielfalt in einem nicht (mehr) integrierbaren Europa an.


Portrait

Karl-Markus Gauß, geb. 1954, schreibt für große Zeitungen wie die 'ZEIT', die 'FAZ', die 'NZZ' und 'Die Presse'. Er ist Autor und Herausgeber der Zeitschrift 'Literatur und Kritik' und lebt heute in Salzburg. Der Essayist erhielt 2006 für sein Gesamtwerk den 'Georg-Dehio-Buchpreis' des Deutschen Kulturforums östliches Europa sowie den 'Manès-Sperber-Preis', 2007 den 'Mitteleuropa-Preis' und 2009 den 'Donauland-Sachbuchpreis'. Im Jahr 2010 wurde ihm der Johann-Heinrich-Merck-Preis für literarische Kritik und Essay verliehen, 2014 der Österreichische Kunstpreis in der Kategorie Literatur.


EAN: 9783851294637
Untertitel: Essays. 'Wortlandstreicher'.
Verlag: Wieser
Erscheinungsdatum: 1991
Seitenanzahl: 209 Seiten
Format: kartoniert
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