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Der Allgemeine Teil des Völkerstrafrechts


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Dezember 2003

Beschreibung

Beschreibung

Um die Grundlagen für eine völkerstrafrechtliche Dogmatik des Allgemeinen Teils zu entwickeln, arbeitet Kai Ambos zunächst auf der Basis von völkerstrafrechtlicher Rechtsprechung und Kodifikationen general principles heraus, die er anschließend einer Systematisierung und Dogmatisierung unterzieht. Dabei beschränkt er sich auf die zentralen Sachbereiche eines "völkerstrafrechtlichen AT", insbesondere die Beteiligungslehre und die Vorgesetztenverantwortlichkeit. Neben der deutschen berücksichtigt der Autor insbesondere die spanische, französische und angloamerikanische Strafrechtslehre.
Die hervorragende Aufnahme der ersten Auflage hat den Verlag zu einer zweiten Auflage bewogen.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: 1. Einleitung - I. Das Völkerstrafrecht und seine Quellen - II. Politische Makrokriminalität als Gegenstand des Völkerstrafrechts - III. Der "Allgemeine Teil" des Völkerstrafrechts - IV. Gang der Untersuchung und sonstige methodische Aspekte Teil 1: Urteilsanalyse 2. Die Nürnberger Urteile 3. Das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofs für den Fernen Osten (Tokio-Urteil) 4. Die UNWCC-Verfahren 5. Ausgewählte Urteile nationaler Gerichte 6. Die Urteile der Ad-hoc-Gerichte der UNO 7. Systematisierende Zusammenfassung der allgemeinen Grundsätze Teil 2: Überprüfung der Relevanz der ermittelten allgemeinen Grundsätze anhand der Kodifikationsbemühungen seit Nürnberg 8. Methodische Vorbemerkung: Völker(straf)rechtliche Vertragsauslegung 9. Die Nürnberger Grundsätze 10. Das Genfer Recht 11. Die Genozidkonvention 12. Sonstige völkerstrafrechtliche Abkommen 13. Die Draft Codes der UN-Völkerrechtskommission (International Law Commission) 14. Entwürfe von privaten Organisationen und Einzelpersonen 15. Rom-Statut des Internationalen Strafgerichtshofs (1998) 16. Systematisierende Zusammenfassung der kodifizierten allgemeinen Grundsätze und Gesamtergebnis Teil 3: Ansätze einer Dogmatisierung 17. Vorbemerkung: Zurechnung und Völkerstrafrecht 18. Die Grundformen strafbarer Beteiligung 19. Vorgesetztenverantwortlichkeit 20. Versuch 21. Subjektive Voraussetzungen individueller Verantwortlichkeit, einschließlich des Irrtums 22. Strafausschlußgründe, insbesondere Nötigungsnotstand Zusammenfassende Thesen und Ausblick Anhang A: Übersicht der ausgewerteten Urteile Anhang B: Rechtsgrundlagen des Allgemeinen Teils des Völkerstrafrechts Anhang C: General Part Drafts Literaturverzeichnis Sachwortverzeichnis Aus dem Inhalt: 1. Einleitung I. Das Völkerstrafrecht und seine Quellen II. Politische Makrokriminalität als Gegenstand des Völkerstrafrechts III. Der "Allgemeine Teil" des Völkerstrafrechts IV. Gang der Untersuchung und sonstige methodische Aspekte Teil 1: Urteilsanalyse - 2. Die Nürnberger Urteile - 3. Das Urteil des Internationalen Militärgerichtshofs für den Fernen Osten (Tokio-Urteil) - 4. Die UNWCC-Verfahren - 5. Ausgewählte Urteile nationaler Gerichte - 6. Die Urteile der Ad-hoc-Gerichte der UNO - 7. Systematisierende Zusammenfassung der allgemeinen Grundsätze Teil 2: Überprüfung der Relevanz der ermittelten allgemeinen Grundsätze anhand der Kodifikationsbemühungen seit Nürnberg - 8. Methodische Vorbemerkung: Völker(straf)rechtliche Vertragsauslegung - 9. Die Nürnberger Grundsätze - 10. Das Genfer Recht - 11. Die Genozidkonvention - 12. Sonstige völkerstrafrechtliche Abkommen - 13. Die Draft Codes der UN-Völkerrechtskommission (International Law Commission) - 14. Entwürfe von privaten Organisationen und Einzelpersonen - 15. Rom-Statut des Internationalen Strafgerichtshofs (1998) - 16. Systematisierende Zusammenfassung der kodifizierten allgemeinen Grundsätze und Gesamtergebnis Teil 3: Ansätze einer Dogmatisierung - 17. Vorbemerkung: Zurechnung und Völkerstrafrecht - 18. Die Grundformen strafbarer Beteiligung - 19. Vorgesetztenverantwortlichkeit - 20. Versuch - 21. Subjektive Voraussetzungen individueller Verantwortlichkeit, einschließlich des Irrtums - 22. Strafausschlußgründe, insbesondere Nötigungsnotstand Zusammenfassende Thesen und Ausblick Anhang A: Übersicht der ausgewerteten Urteile Anhang B: Rechtsgrundlagen des Allgemeinen Teils des Völkerstrafrechts Anhang C: General Part Drafts Literaturverzeichnis Sachwortverzeichnis

Portrait

Kai Ambos studierte Rechts- und Politikwissenschaften in Freiburg, Oxford (Großbritannien) und München 1984 1990. Erstes juristisches Staatsexamen Bayern 1990; zweites juristisches Staatsexamen Baden-Württemberg 1994. Promotion 1992 und Habilitation 2001 Ludwig-Maximilians-Universität München (venia legendi in Strafrecht, Strafprozessrecht, Kriminologie, Rechtsvergleichung und Völkerrecht). Wiss. Referent Max-Planck-Institut für ausländisches und internationales Strafrecht und wiss. Assistent Universität Freiburg 1991 2003. Lehrstuhlvertretung in Freiburg SS 2002 und WS 2002/03. Anfang 2003 Rufe auf Lehrstühle der Universitäten Göttingen und Graz. Seit 7.5.2003 Lehrstuhlinhaber für Strafrecht, Strafprozessrecht, Rechtsvergleichung und internationales Strafrecht an der Georg-August-Universität Göttingen, Leiter der Abteilung ausländisches und internationales Strafrecht. Seit 15.3.2006 Magisterbeauftragter der juristischen Fakultät. Seit 24.3.2006 Richter am Landgericht Göttingen. Zwischen April 2008 und 2010 Studiendekan der juristischen Fakultät.

Pressestimmen

"Bedeutende Pionierarbeit hat Kai Ambos mit seiner von Klaus Volk und Bruno Simma betreuten Habilitation geleistet, die erstmalig im Jahr 2002 erschien und zwei Jahre später in unveränderter Form erneut aufgelegt wurde. Um es vorweg zu nehmen: Es handelt sich um ein akribisch recherchiertes Grundlagenwerk, das sich auf höchstem wissenschaftlichen Niveau bewegt. Obwohl die Thematik auf den ersten Blick etwas trocken erscheinen mag, ist die Arbeit gut lesbar und eingängig strukturiert. [...] Zu Recht ist das Werk auf ein sehr positives Echo gestoßen und gilt als richtungsweisend für die Hermeneutik des Völkerstrafrechts. Ambos braucht keinen Vergleich mit Hans-Heinrich Jescheck, dem Doyen des internationalen Stafrechts, zu scheuen, der genau 50 Jahre zuvor mit einem ähnlichen Mammutwerk über die Nürnberger Prozesse habilitierte. [...]
Das Völkerrecht entwickelt sich sehr schnell fort. Neben den beiden ad hoc-Tribunalen hat auch der IStGH seine ersten Entscheidungen gefällt. Gleichzeitig ist auch die deutsche Rechtswissenschaft aktiv geworden und scheint Roxins Aufruf aus dem Jahr 2000, dem Völkerstrafrecht eine wissenschaftliche Grundlage zu liefern, nachzukommen. Ambos hat dabei mit seiner Habilitation einen wichtigen Grundstein gelegt, auf den noch viele Stafrechtler aufbauen werden. Dem Werk ist deshalb eine über den deutschsprachigen Raum hinausgehende Verbreitung zu wünschen. [...]" Prof. Dr. Klaus Laubenthal, in: ZIS Zeitschrift für internationale Strafrechtsdogmatik, 2/2007
EAN: 9783428107629
ISBN: 3428107624
Untertitel: Ansätze einer Dogmatisierung. 'Strafrecht und Kriminologie'. 2. , unveränderte Auflage. mit Tabellen.
Verlag: Duncker & Humblot GmbH
Erscheinungsdatum: Dezember 2003
Seitenanzahl: 1058 Seiten
Format: gebunden
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