HUDU

Wider die Vergötzung des Kollektivs


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kartoniert
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November 2013

Beschreibung

Beschreibung

Der Mensch ist ein begrenztes und begehrendes Wesen, das sich an anderen Menschen orientiert, um seinen Seinsmangel auszugleichen. Dass das Kollektiv dabei eine ungeheure Macht hat, den Menschen auf subtile Art und Weise für seine Zwecke zu bearbeiten, wird dabei schlechterdings übersehen. Der antike Denker Platon spricht in diesem Zusammenhang von einem "großen Tier", dem das Kollektiv in seiner Daseinsart ähnelt und das den Menschen in seinen Klauen gefangen hält. Der jüdischen Philosophin Simone Weil, die jene platonischen Überlegungen aufgreift und dekonstruiert, gelingt es, eine - für das 20. Jahrhundert nicht unbedeutende - gesellschaftspolitische These aufzustellen. Der Mensch orientiert sich unweigerlich an einem Gegenüber, das für Weil entweder ein transzendentes oder ein immanentes Gegenüber sein muss - entweder Gott oder Götze. Die Auswirkungen können in letzterem Fall grausam, gar fatal sein. Doch wie kann es dem Menschen gelingen, sich aus den Fängen des großen Tiers zu befreien und kann das große Tier in seine Schranken gewiesen werden?
Dieses Buch richtet sich an Menschen, die zu sozio-anthropologischen Fragestellungen des Kollektivs forschen.

Portrait

Juliana L. Meier, geb. 1978, studierte Katholische Fachtheologie und christliche Philosophie an der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck und in Pune (Indien). 2006 wurde ihr der Wissenschaftspreis für außerordentliche Studienerfolge des BMBWK, Wien verliehen. Derzeit ist die Autorin als Klinikseelsorgerin tätig.
EAN: 9783836498135
ISBN: 3836498138
Untertitel: Zur Problematik des großen Tiers bei Platon und Simone Weil. Paperback.
Verlag: VDM Verlag Dr. Müller e.K.
Erscheinungsdatum: November 2013
Seitenanzahl: 108 Seiten
Format: kartoniert
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