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Schleiermachers Lehre von der Kirche in seinen theologischen Schriften


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kartoniert
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Januar 2012

Beschreibung

Beschreibung

"Schleiermachers Name bezeichnet eine Epoche in der Geschichte nicht nur der protestantischen Theologie, sondern auch der Wissenschaft von der Religion und vom sittlichen Leben überhaupt." Diese Worte von Otto Kirn über den "Kirchenvater des 19. Jahrhunderts" sind kaum zu hoch gegriffen. Anfang des 20. Jh.s jedoch meinten viele Theologen, Schleiermachers Denken überwunden zu haben. Ihre betont biblische Theologie, die sich gegen alles Außerkirchliche scharf abgrenzte, gegen Kultur und Philosophie, gegen die eigene Zeit und das wirkliche Leben; die Ablehnung des Begriffes "Religion" für das Christentum; das Suchen nach objektiven Gehalten (Offenbarung, Wort Gottes, Bibel) und damit die Verurteilung der anthropozentrischen, psychologischen, erlebnishaften Auffassung des Glaubens, - all das widersprach dem Denken Schleiermachers, dessen "Prinzip der Mitte" gegen derartige Einseitigkeiten und extreme Positionen geschützt war. Gerade in seiner vermittelnden Haltung haben wir ihn noch nicht überwunden und könnten manches von ihm lernen, auch im Hinblick auf die Behandlung der Kirchenfrage.

Portrait

(geb. 1940) studierte Germanistik und Theologie in Göttingen. Von 1970 an war er Oberstudienrat für Deutsch, Religion, Ethik und Arbeitslehre in Kassel. Als Prädikant der EKKW schrieb er zahlreiche Predigten und war in den letzten Jahren seiner Berufstätigkeit Schulbuch-Autor für verschiedene Verlage.
EAN: 9783841602602
ISBN: 3841602606
Untertitel: Die christliche Sitte. Die philosophische Ethik. Der christliche Glaube. Paperback.
Verlag: Fromm Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 2012
Seitenanzahl: 88 Seiten
Format: kartoniert
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