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Der Sudan: Zwischen Bürgerkrieg, umfassendem Frieden und Sezession des Südens


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Januar 2011

Beschreibung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2010 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Afrika, Note: 1,0, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt (Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät), Veranstaltung: HS Staatszerfall, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Sudan ist seit seiner Unabhängigkeit von der englisch-ägyptischen Herrschaft im Januar 1956 nahezu durchgehend von innerstaatlichen Konflikten heimgesucht worden. Ursache dieser Antagonismen und Spannungen sind keineswegs - wie lange Zeit von westlichen Experten formuliert - nur auf Nord-Süd-Differenzen zwischen arabisch geprägten Eliten aus dem Niltal und diversen schwarzafrikanischen, meist christlichen Volksgruppen aus dem Südsudan zu reduzieren. Nichtdestotrotz handelt es sich bei der heutigen Republik Sudan um einen Einzelfall in Afrika: Sie ist weder durch europäischen Kolonialismus, noch aus eigener Kraft heraus entstanden. Darüber hinaus verkörpert dieses Land eine Brücken- - oder besser - eine Pufferfunktion zwischen dem arabisch-islamischen Norden und dem afrikanisch-traditionell und christlich geprägten Süden des Kontinents. Schon vor der Unabhängigkeit brach im August 1955 ein Bürgerkrieg zwischen Khartum und Juba aus, der erst durch das Friedensabkommen von Addis-Abeba 1972 (kurzzeitig) geschlichtet werden konnte. Zu dieser Zeit waren die Ursachen für die kriegerischen Auseinandersetzungen in der Tat noch hauptsächlich auf die Unterdrückung des Südens durch den islamischen Norden zurückzuführen. Bis zum Friedensabkommen von Addis Abeba 1972 kostete der Bürgerkrieg über eine Million Menschen das Leben. Der Schlichtungsvertrag gewährleistete dem Süden eine Autonomieregierung. 1983 wurde jedoch unter Oberst Muhammad an-Numairi, dem neuen Staatsoberhaupt seit 1969, die Autonomieregierung abgeschafft, die Scharia und Islamisierungs- sowie Arabisierungsbestrebungen wieder aufgenommen. Dies führte zur Gründung der Sudan People Liber

Portrait

Jean A. Charar, M.A., wurde 1986 in Lahr/Schwarzwald geboren. Sein Studium im deutsch-französischen integrierten Studiengang Politikwissenschaft der KU Eichstätt-Ingolstadt und des Institut d Etudes Politiques in Rennes schloss der Autor im Jahre 2013 mit den akademischen Titeln Master of Arts in Politikwissenschaft , Master von Sciences Po Bordeaux in der Spezialisierung Coopération Internationale et Développement Gestion des Risques dans les Pays du Sud sowie dem Diplôme de l IEP de Rennes valant grade de Master ab. Bereits während des Studiums sammelte der Autor umfassende praktische Erfahrungen im sicherheits- und entwicklungspolitischen Bereich u.a. in Kamerun, Senegal, Kenia und Somalia.
EAN: 9783640809516
ISBN: 3640809513
Untertitel: Weak state, failing state, oder gescheitertes nation building? - Eine Fallstudie zum Phänomen Sudan. Auflage.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 2011
Seitenanzahl: 40 Seiten
Format: kartoniert
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