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Generative Grammatik für die Schule


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Juli 2012

Beschreibung

Beschreibung

Sprache ist eine Fähigkeit, über die alle Menschen unter normalen Bedingungen verfügen. Wir erlernen die Grammatik unserer Muttersprache im Kindesalter und wenden sie problemlos an, indem wir Sätze bilden und verstehen. Ein bewusstes, verbalisierbares Wissen über diese Fähigkeit haben jedoch die wenigsten Menschen. Damit ist ein systematisches Verständnis der menschlichen Sprachfähigkeit leider nicht möglich. Die sprachwissenschaftliche Forschung, insbesondere die generative Grammatik, hat nun allerdings in den letzten Jahrzehnten erhebliche Erkenntnisfortschritte erzielt, die eine solide Grundlage für ein solches Verständnis liefern. Wesentliche Eigenschaften grammatischer Strukturen und Relationen lassen sich auf nur wenige generelle und einfache Prinzipien zurückführen, die nicht nur für das Deutsche gelten, sondern eine universale Grammatik beschreiben. Am Beispiel der gymnasialen Oberstufe zeigt Isabelle Schlipphack wie generative Konzepte didaktisch genutzt werden können. Ziel ist es, Schülern ein fundamentales Verständnis grammatischer Begriffe, Strukturen und Relationen zu vermitteln und so ihr Bewusstsein für das eigene (und fremde) Sprachsystem zu fördern.

Inhaltsverzeichnis

0. Vorwort

1. Einleitung

2. Die Ausgangslage: Grammatikwissen Studierender auf dem Prüfstand

2.1 Empirische Untersuchungen

2.1.1 Befragung Essener Studenten (2003)

2.1.2 Studie an bayerischen Universitäten (2007)

2.2 Ursachen und Konsequenzen der Grammatikdefizite Studierender

3. Der Grammatikunterricht als Teil des Deutschunterrichts

3.1 Konzeptionen des Grammatikunterrichts

3.1.1 Der systematische Grammatikunterricht

3.1.2 Der situative Grammatikunterricht

3.1.3 Der integrative Grammatikunterricht

3.1.4 Der funktionale Grammatikunterricht

3.1.5 Die Grammatik-Werkstatt

3.2 Curriculare Vorgaben für den Grammatikunterricht

3.2.1 Reflexion über Sprache und Grammatik

3.2.2 Der Grammatikunterricht in der Sekundarstufe I

3.2.3 Der Grammatikunterricht in der Sekundarstufe II

3.3 Das Thema Grammatik in den Schulbüchern

3.4 Wozu Grammatik? Eine Neubegründung des Grammatikunterrichts in der gymnasialen Oberstufe

4. Generative Grammatik und Deutschunterricht: die Linguistisierung des Deutschunterrichtsin den siebziger Jahren

4.1 Zur Geschichte von Sprachwissenschaft und Deutschunterricht

4.2 Ursachen der Linguistisierung des Deutschunterrichts

4.2.1 Didaktische Ursachen: die generative Grammatik als Schulgrammatik

4.2.2 Ökonomische Ursachen: Aufnahme der generativen Grammatik in die Sprachbücher

4.3 Das Scheitern der Linguistisierung und die kommunikative Wende

4.4 Zum Umgang mit der Linguistisierung

5. Ein (erneuter) Integrationsversuch der generativen Grammatik in den Deutschunterricht

5.1 Veränderte Voraussetzungen gegenüber den siebziger Jahren

5.2 Die Linguistik als Bezugswissenschaft für den Deutschunterricht

5.3 Die Relevanz der generativen Grammatiktheorie für die Schule

6. Ein generatives Unterrichtsmodell am Beispiel der deutschen Satzstruktur

6.1 Linguistische Grundlagen

6.2 Vorzüge der generativen Satzanalyse für die Schule

6.3 Wenn Wörter zu Köpfen und Sätze zu Bäumen werden: die generative Satzanalyse - eine Unterrichtsreihe

6.3.1 Allgemeine Bemerkungen zu Didaktik und Methodik der Unterrichtsreihe

6.3.2 Verlauf der Unterrichtsreihe

7. Perspektiven und Ausblick

7.1 Lehrerausbildung

7.1.1 Grammatiklehre in der Hochschule

7.1.2 Grammatikdidaktik im Referendariat

7.2 Curriculare Vorschriften

7.3 Unterrichtsmaterialien

8. Fazit

Literaturverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Materialanhang
EAN: 9783828829855
ISBN: 3828829856
Untertitel: 1. , Aufl.
Verlag: Tectum Verlag
Erscheinungsdatum: Juli 2012
Seitenanzahl: 308 Seiten
Format: kartoniert
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