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Sozial- und Ideengeschichte der Schule für Geistigbehinderte im 20. Jahrhundert


€ 49,95
 
kartoniert
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März 2009

Beschreibung

Beschreibung

Eine Sozial- und Ideengeschichte des Institutionalisierungsprozesses der Schule für Geistigbehinderte. Sie zeigt die historisch wirksame Ausgrenzungs- und Eingliederungsprozesse von den Anfängen des Institutionalisierungsprozesses bis heute auf.
Drängende Zukunftsaufgaben der Sonderpädagogik sind Ausgangpunkt der historischen Analyse. Auf der Grundlage eines für die Sonderpädagogik innovativen forschungsmethodischen Zugangs, der Ideen- und Sozialgeschichte verbindet, wird der Weg von der Entdeckung der Erziehungsbedürftigkeit und Bildungsfähigkeit von Menschen mit geistiger Behinderung bis hin zur Schaffung einer eigenständigen Bildungs- und Erziehungsinstitution nachgezeichnet. Die systematisierte Aufarbeitung, die jede neue Phase des Institutionalisierungsprozesses daraufhin überprüft, welche Möglichkeiten der Teilhabe am Bildungswesen sich eröffneten und welche Einschränkungen gleichzeitig wirksam wurden, entlarvt destruktive, den Reformprozess behindernde Traditionslinien. Für Sonderpädagogen bietet das Buch neue Perspektiven, um die gewachsenen Strukturen in Bildungs- und Erziehungsinstitutionen besser zu durchschauen und um die Hindernisse zur Weiterentwicklung bestehender Institutionen zu erkennen sowie Reformen angehen zu können.

Portrait

PD Dr. Ingeborg Thümmel, Sonderschulrektorin einer Schule mit dem Förderschwerpunkt ganzheitliche Entwicklung in Neuwied.

EAN: 9783407572059
ISBN: 3407572050
Untertitel: Zentrale Entwicklungslinien zwischen Ausgrenzung und Partizipation. Paperback.
Verlag: Beltz GmbH, Julius
Erscheinungsdatum: März 2009
Seitenanzahl: 256 Seiten
Format: kartoniert
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