HUDU

Produktgestaltung


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Dezember 2011

Beschreibung

Beschreibung

Beim Entwickeln und Konstruieren technischer Produkte miissen eine Vielzahl von Anforderungen beriicksichtigt werden, urn ihre Funktionstiichtigkeit, ihre Wirtschaftlichkeit sowie ihre Sicherheit und Vertraglichkeit fiir Mensch und Um welt zu gewahrleisten. Je nach Produktart, Fertigungsart und Zeitgeschehen sind diese Anforderungen unterschiedlich. So miissen bei Gebrauchsgiitem der Ergonomie und dem individuellen Verwen dungszweck mehr Beachtung geschenkt werden als bei Investitionsgiitern, bei denen Lebensdauer, Betriebszuverlassigkeit und Wirtschaftlichkeit im Vorder grund stehen. Produkte der Massenfertigung erfordern auch im Detail eine ferti gungs-und montagegiinstige Gestaltung, solche der Einzelfertigung eine starkere Verwendung handelsiiblicher Elemente. SchlieBlich die Relevanz zum Zeitge schehen, das heiBt den gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingun gen: eine Mangelwirtschaft mit Verkaufermarkt wird mehr Wert auf Vereinheit lichung legen, wahrend eine OberfiuBgesellschaft mit Kaufermarkt zum Anreiz naturgemaB eine groBere Variantenfiille erfordert. In der Anfangsphase des technischen Zeitalters gehorten Fragen der auBeren Form gebung mit zu den wesentlichen Gestaltungsaufgaben einer Maschinenkonstruk tion. Sie wurden sehr bewuBt wahrgenommen und zum Teil in Anlehnung an die historische oder zeitgenossische Architektur gelost. Mit zunehmendem technischem Fortschritt und sicherlich auch beeinfiuBt durch militarische Entwicklungen, kon zentrierte man sich mehr und mehr auf die ausschliel3lich funktionale Konstruk tion. Seit der Weltwirtschaftskrise jedoch setzte - sehr langsam - eine Riickbesinnung ein, die im Industrial Design unserer Tage mit der ganzheitlichen Beriicksichtigung formaler, psychologischer und ergonomischer Erkenntnisse ihren Niederschlag findet. Das Marktgeschehen steht dabei im Vordergrund des Interesses. So verzichtet kaum mehr ein Hersteller von Personen- oder Nutzfahrzeugen, Baumaschinen, Haus haltsgeraten und auch von Kraftwerken auf die Vorteile durch Industrial Design.

Inhaltsverzeichnis

Aufriß.- Abgrenzung.- Begriffe.- 1 Theoretische Grundlegung.
- 1.1 Die Interaktion Mensch/gegenständliche Umwelt.
- 1.1.1 Das Produkt als Untersuchungsgegenstand.
- 1.1.2 Die Interaktion als Untersuchungs-Gegenstand.
- 1.1.3 Zur Bedeutung physiologischer Vorgaben.
- 1.1.4 Die Interaktion als Modell.
- 1.1.5 Der Modell-Inhalt.
- 1.2 Die Bewertung.
- 1.2.1 Bewertungsmöglichkeiten.
- 1.2.2 Ideologien.
- 1.2.3 Automatismen.
- 1.2.4 Die Optimierungstendenz.
- 1.2.5 Rationalisierung im Industrial Design.
- 1.3 Der formale Freiheitsgrad.
- 1.3.1 Die Parameter.
- 1.3.2 Zum Funktionsbegriff.
- 1.3.3 Der intellektuelle Anspruch.- 2 Materialien.
- 2.1 Input und Erscheinungsbild.
- 2.1.1 Die Zeitrelevanz.
- 2.1.2 Der Gegenstand als Plastik.
- 2.1.3 Die Hohlform als Zweck.
- 2.1.4 Die Anstrengung.
- 2.2 Wahrnehmungstheoretische Grundlangen.
- 2.2.1 Definition und Abgrenzung.
- 2.2.2 Physiologisch-physikalische Vorgänge.
- 2.2.3 Vorgänge mit kortikaler Beteiligung.
- 2.3 Zeichentheoretische Grundlagen.
- 2.3.1 Definition von Zeichen.
- 2.3.2 Definition und Gliederung von Semiotik.
- 2.3.3 Klassifikation der Zeichen.
- 2.3.4 Kollektivierung von Zeichen.
- 2.3.5 Einige gestalttheoretische Kriterien.
- 2.3.6 Gebrauchsprüfung und Rückkopplung.
- 2.4 Informationstheoretische Grundlangen.
- 2.4.1 Definition und Abgrenzung.
- 2.4.2 Die Produktinformation.
- 2.4.3 Die MAYA-Schwelle.
- 2.4.4 Evidenz und Latenz.
- 2.5 Ästhetische Grundlagen.
- 2.5.1 Definition und Abgrenzung.
- 2.5.2 Objektivistische Ästhetik.
- 2.5.3 Numerische Ästhetik.
- 2.5.4 Nachweis von Ästhetik.
- 2.5.5 Ästhetik und Industrial Design.
- 2.6 Gestalttheoretische Grundlagen.
- 2.6.1 Definitionen und Abgrenzung.
- 2.6.2 Bedingungen für Gestalt.
- 2.6.3 Gestaltgesetze.
- 2.6.4 Der Druck, der unbewußte Zwang.
- 2.6.5 Sekundäre Gestaltphänomene.
- 2.7 Entschluß und Reizantwort.
- 2.8 Ergonomische Grundlagen.
- 2.8.1 Definition und Abgrenzung.
- 2.8.2 Ergonomie und Industrial Design.- 3 Gestaltungselemente und Gestaltungskriterien.
- 3.1 Definition und Abgrenzung.
- 3.2 Katalog.
- 3.2.1 Auflistung nach Disziplinen.
- 3.2.2 Auflistung nach Zeichen-Dimensionen.
- 3.3 Darstellung an Beispielen.
- 3.3.1 Beispiel
1.
- 3.3.2 Beispiel
2.
- 3.3.3 Beispiel
3.
- 3.3.4 Beispiel
4.
- 3.3.5 Beispiel
5.
- 3.4 Diskussion der Ergebnisse.
- 3.4.1 Ausblick.
- 3.4.2 Thesen.- Anhang A.- A.1 Bestandsaufnahme.- A.1.1 Allgemeine Anmerkungen.- A.1.2 Ordnungsprinzip der Bestandsaufnahme.- A.1.3 Philosophisch-phantastische Orientierung.- A.1.4 Pragmatische Orientierung.- A.2.5 Philosophisch-pragmatische Orientierung.- A.2.6 Planerische Orientierung.- A.2 Zusammenfassung.- Literatur.- Sachwortverzeichnis.
EAN: 9783642816024
ISBN: 3642816029
Untertitel: Aufgabe - Kriterien - Ausführung. Softcover reprint of the original 1st ed. 1981. Book.
Verlag: Springer
Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Seitenanzahl: 168 Seiten
Format: kartoniert
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