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Monachus factus est. Die Mönchwerdung im frühen Mittelalter


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kartoniert
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Januar 1995

Beschreibung

Beschreibung

Die Aufnahme erwachsener Kandidaten in das Kloster richtete sich in den Anfängen des Mönchtums allein nach den Vorgaben des Klostervorstehers, nicht aber nach schriftlichen Klosterregeln oder gar nach kirchenrechtlichen Vorschriften. Erst auf der Sy-node von Aachen 816 wurde der Aufnahmemodus einer einzigen Klosterregel, der Benediktsregel, schriftlich vorgeschrieben. Die vielfältigen Weisen der Klosteraufnahme in spätantiken und frühmittelalterlichen Klöstern des Frankenreiches, Italiens, Irlands und Englands stehen im Mittelpunkt der längsschnittartigen Untersuchung. Auf das Verständnis der Klosteraufnahme haben u.a. eingewirkt die Wertschätzung des Vir Dei, das Verständnis der Mönchsprofess als »Zweite Taufe«, die Idee des geistigen Opfers oder die Peregrinatio. Der je verschieden ausgeprägte Ritus der Klosteraufnahme (Tonsur, Kleiderwechsel, Ge­hor­sams­versprechen etc.) bezeichnet den Übertritt des Kandidaten von der Welt in das Kloster. Auf der Basis von Klosterregeln, Synodalentschei­dungen, Viten, Briefen und Urkunden arbeitet der Autor die Entwicklungsgeschichte der Klosteraufnahme vom Ende des 4. bis zum Ende des 9. Jahrhunderts differenziert und farbig heraus.
EAN: 9783402039793
ISBN: 3402039796
Untertitel: Zugleich ein Beitrag zur Frömmigkeits- und Liturgiegeschichte. 'Beiträge zur Geschichte des Alten Mönchtums und des Benediktinertums'.
Verlag: Aschendorff Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 1995
Seitenanzahl: LVI
Format: kartoniert
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