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Moritz Moppelpo braucht keine Windel mehr


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gebunden
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Juni 2010

Beschreibung

Beschreibung

Sauberkeitserziehung ist ein zentrales Thema bei Kleinkindern: Moritz Moppelpo bietet seit vielen Jahren eine humorvolle und kindgerechte Heranführung an das Thema "Sauberwerden" ohne Druck auszuüben. »Schön illustriertes Buch mit Tierfiguren, die Kinder gern haben müssen - und mit denen sie nebenbei auch lernen können, alleine und gut einzuschlafen. Die Türen zum Aufklappen machen zusätzlich neugierig auf die Abendrituale bei Moritz, Lene und Juri.«Dirk Sattelberger, Familie&Co

Portrait

Hermien Stellmacher schlägt im Kinderbuch eine Brücke zwischen der Autorin auf der einen und der Illustratorin auf der anderen Seite, denn mit einem Bein steht sie in der bunten Bilderwelt, mit dem anderen in der schwarz auf weiß gedruckten Welt der Wörter. Zunächst sah es zwar so aus, also würden die Bilder nach ihrem Grafik-Designstudium, bei dem sie sich besonders auf Illustrationstechniken konzentrierte, den größeren Teil in ihrem Leben einnehmen. Doch bald bekam Hermien Stellmacher Lust, selber die vielen Ideen auch in Wörter zu Papier zu bringen. Seit 1998 arbeitet Hermien Stellmacher ausschließlich als Illustratorin und Autorin.Hermien Stellmacher wurde 1959 in Leiden in den Niederlande geboren und kam 1974 nach Deutschland, besser gesagt nach Franken. In Würzburg studierte sie an der Fachhochschule Grafik-Design und legte währenddessen bereits den Fokus auf das Studium der Illustrationstechniken. Als frisch gebackene Dipl.-Grafik-Designerin arbeitete sie zunächst in einer Werbeagentur. Danach ging es zu Sigikid, für die Hermien Stellmacher zwei Jahre lang Spielwaren designte. Ob in dieser Zeit wohl der Wunsch geboren wurde, etwas für Kinder zu gestalten und zu produzieren? Denn kurze Zeit später tüftelte sie das erste Buch gemeinsam mit ihrem Mann aus und hatte bereits die ersten Kontakte zu Verlagen geknüpft... So erschien 1995 ihr erstes Bilderbuch und die Karriere nahm von diesem Zeitpunkt an ihren Lauf. Bereits drei Jahre später hatte sie das erreicht, wovon viele angehende Autoren bzw. Illustratoren träumen: ­ sie konnte sich ausschließlich dem Büchermachen widmen und das sogar gleich als Illustratorin und Autorin. „Ich habe schon immer gerne spannende Bücher gelesen ­ damals z.B. Enid Blyton und, als ich kleiner war, alles von Annie M.G. Schmidt, der holländischen Astrid Lindgren", erzählt Hermien Stellmacher, die heute gerne Krimis für Kinder schreibt. Ihre besten Ideen, so verrät Hermien Stellmacher, kommen zwischen 5 und 6 Uhr morgens, wenn sie aufwacht und beim Unkraut jäten. Anregungen findet sie auch in der morgendlichen Lektüre der Zeitung oder beim gemeinsamen Gespräch und Brainstorming mit ihrem Mann und gelegentlichen Co-Autoren Joachim Schultz. „Mir ist in erster Linie wichtig, dass Kinder Spaß beim Lesen haben, dass sie merken, dass Lesen etwas Tolles ist. Wenn man dabei auch etwas vermitteln kann oder den Anstoß zu einem Gespräch geben kann, ist das schön, aber das sollte nicht im Vordergrund stehen. Nichts finde ich schlimmer, als betuliche Bücher, aus denen einem der Zeigefinger schon von weitem entgegenleuchtet", meint Hermien Stellmacher. Und wie erfährt sie, welche Themen gerade bei den Kindern angesagt sind und wofür sich diese beigeistern können? „Ich habe viel Kontakt mit Kindern, bei Lesungen zum Beispiel", erklärt Stellmacher. „Feedback hole ich mir auch schon im Vorfeld von Kindern, die meine Bücher probelesen." Bei so viel Themenrecherche fürs Schreiben, kommt da nicht doch die Arbeit als Illustratorin zu kurz? „Ich sehe mich nicht ausschließlich als Autorin. Allerdings illustriere ich mittlerweile nicht mehr so viel wie früher. Da waren beide Professionen noch sehr ausgeglichen."An einem Tag in der Woche ist Hermien Stellmacher aber fest in der Rolle der Illustratorin und im Auftrag der Bilderwelt unterwegs, denn dann unterrichtet sie Siebdruck und Radierung an der Fachoberschule für Gestaltung.

Pressestimmen

Dieses Pappbilderbuch ist ein sogenannter "heimlicher Bestseller". Es wurden davon nicht nur Zehntausende ohne großen Aufwand verkauft, der Verlag erhält auch ohne Ende dankbare Briefe von Müttern, deren Kinder längst überfällig waren, auf ihre Windel zu verzichten, und die durch die Lektüre der Moritz-Moppelpo-Erfahrungen ohne weitere Diskussion nun das Töpfchen benutzen. Was ist aber das überzeugende an der Aufbereitung dieses unumgänglichen Themas? Ganz einfach: Es ist nicht die Mutter, die erfolgreich ist in ihrem wirklich gutmütigen Bemühen, Moritz kindergartenfest zu machen, - es sind die Freunde, also die Gleichberechtigten, die Moritz überzeugen, dass man keine Windel mehr braucht, wenn man ein großer Junge ist. Die Mutter verzichtet zwar auf die bekannten Machtspiele, aber trotzdem braucht das Kind die ganz praktische eigene Erfahrung, z.B. dass man ohne Windel in der Hose viel schneller rennen kann. Verächtlich ist in diesem Buch übrigens niemand. Im Gegenteil, die Illustrationen sind von wärmender Buntheit und die Figuren sind allesamt absolut solidarisch. Sie wissen einfach noch ganz gut, wie es ihnen selber erging, als dieses befreiende Gefühl, ohne Ballast unterwegs zu sein, zum ersten Mal Stolz und Freude auslöste. Deshalb feiern sie alle zusammen mit Moritz das erste volle Töpfchen mit dem fröhlichen Fangspiel, und natürlich darf Moritz jetzt gewinnen. So einfach können Problemlösungen sein. Gabriele Hoffmann (Leanders Leseladen, Heidelberg)
EAN: 9783760773858
ISBN: 3760773850
Untertitel: Ein Spielbuch mit vielen Klappen. 'Moritz Moppelpo'. Empfohlen ab 2 Jahre. Mit Effekten und Klappen. 17, 5 cm / 17, 5 cm / 1, 1 cm ( B/H/T ).
Verlag: Ars Edition GmbH
Erscheinungsdatum: Juni 2010
Seitenanzahl: 12 Seiten
Format: gebunden
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