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Wie man Bill Clinton nach Deutschland holt


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März 2006

Beschreibung

Kurzbeschreibung

"Hier ist meine Karte." - "Ja, danke, ich rufe Sie dann an." 1 000 Mal gehört und 1 000 Mal ist nichts passiert ... Denn der bloße Austausch von Visitenkarten auf zahllosen Business-Partys hat mit echtem, inspiriertem Networking nichts zu tun!

Inhaltsverzeichnis

Inhalt
Wir kennen uns bereits9
1.Die Vorteile des Networkings13
Was Networking wirklich bedeutet13
Warum Networking?17
Ihr persönlicher Networking-Test: Wo stehen Sie?27
Die Grundlagen für effektives Networking34
2.Wie Sie Kontakte pflegen, die Sie bereits haben49
Ihre Networking-Zwischenbilanz49
Die effizientesten Strategien zur Kontaktpflege61
3.Wie Sie Kontakte pflegen, die Sie (noch) nicht haben83
Die Basis: strategisches Denken83
So stellen Sie Kontakte her91
4.Wie Sie die richtigen Leute kennen lernen101
Networking auf Veranstaltungen102
Bestehende Netzwerke nutzen118
5.Wie Sie sich Profil geben und als Experte
bekannt werden139
Expertentum - wichtig und einfach zugleich139
Die richtige Strategie zum Expertenstatus142
Machen Sie von sich reden157
6.Die Königsklasse des Networkings: Kooperationen177
Was Sie vorab wissen sollten177
Kooperationsideen entwickeln und Partner finden182
Kooperationsstrategien188
Wie Sie Kooperationen anbahnen202
Und nun Sie!207
Anhang 210
Literatur210
Register213

Portrait

Hermann Scherer, Business-Experte und Lehrbeauftragter an mehreren Hochschulen sowie am St. Galler Management-Seminar, "zählt zu den Besten seines Faches" (SZ). Er hält Vorträge zu den Themen "persönlicher Erfolg" und "Unternehmenserfolg" und hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht 2001 gelang es ihm als ersten Deutschen, Bill Clinton nach seiner Amtszeit zum Zukunftsforum nach Deutschland zu holen.

Leseprobe

Wir kennen uns bereits


Liebe Leserin, lieber Leser, wer auch immer Sie sind, wir kennen uns bereits. Vielleicht haben wir uns noch nicht die Hand geschüttelt, uns geschrieben oder voneinander gehört. Aber bestimmt kennen Sie jemanden, der jemanden kennt, der wiederum jemanden kennt, der jemanden kennt, der jemanden kennt, der mich kennt. Dieses Phänomen nennt man Small World oder auch Six Degrees of Separation.
Sicher kennen Sie den Ausspruch: "Die Welt ist ein Dorf". Tatsächlich ist es immer wieder überraschend, mit wem wir Bekannte teilen. Da ist zum Beispiel Ihr neuer Kollege seit einigen Wochen mit einer alten Bekannten von Ihnen liiert, die Banknachbarin im Englischkurs kennt Ihren besten Freund seit Kindertagen, die Mutter eines Klassenkameraden Ihres Sohnes entpuppt sich als ehemalige Kommilitonin.
Erstaunlich ist es aber doch, dass wir über maximal sechs Schritte mit allen rund sechs Milliarden Erdbewohnern verbunden sein sollen. Diese These jedenfalls stellte der Soziologe Stanley Milgram (http:// www.stanleymilgram.com) bereits in den sechziger Jahren auf. Und aktuelle Studien an der Columbia University bestätigen, dass wir - einfach formuliert - mit allen Menschen dieser Welt auf kurzen Wegen in Kontakt treten können. Vor gut fünf Jahren legte der Soziologe Duncan J. Watts mit seinem Team eine Untersuchung dazu auf. Der Aufwand war enorm. Von nahezu 100 000 potenziellen Teilnehmern wählten die Forscher 61 184 Personen - ich selbst war mit dabei - aus 166 Ländern aus und forderten sie auf, via E-Mail persönlichen Kontakt zu 18 Zielpersonen herzustellen, die sich auf 13 Länder verteilten. Das erstaunliche Ergebnis: Es gelang den Versuchsteilnehmern grundsätzlich, eine Verbindung zu den zugewiesenen Zielpersonen herzustellen, indem sie an ihre Bekannten E-Mails schrieben mit der Bitte, diese weiterzuleiten (http://smallworld.columbia.edu).
Die Wochenzeitung Die Zeit unternahm im Jahre 1999 das Experiment, eine Verbindung zwischen d
em Berliner Falafelverkäufer und Theaterregisseur Salah ben Ghaly und seinem Idol sowie Lieblingsschauspieler Marlon Brando herzustellen. Erklärtes Ziel der Aktion war ein Anruf von Marlon Brando bei Salah ben Ghaly.
Natürlich kannte Salah ben Ghaly Marlon Brando nicht persönlich und verfügte auch nicht über Kontakte zur amerikanischen Filmindustrie. Er hatte jedoch einen guten Bekannten in Kalifornien namens Asaad Al-Hashimi. Der wiederum verbrachte seine Mittagspausen oft mit Ken Carlson und erzählte ihm bei dieser Gelegenheit von dem Projekt. Es stellte sich heraus, dass Ken Carlsons Freundin Michelle Bevan mit Christina Kutzer auf dem College war, der Tochter von Patrick Palmer, einem erfolgreichen Produzenten, der unter anderem den Film Don Juan produziert hatte, in dem Marlon Brando damals die Hauptrolle spielte.
Die Kette konnte bis zu diesem Punkt zügig hergestellt werden, doch nun begann sie zu stocken, da Patrick Palmer einfach nicht zu erreichen war. Auch der nächste Versuch, über Salah ben Ghalys Nachbarin und Kundin Meike Müller einen Kontakt herzustellen, scheiterte. Die kannte zwar Wolfgang Nowak, einen Freund des Topanwalts Bruce Ramer, zu dessen Klienten wohl auch Marlon Brando gehörte. Doch obwohl irgendwann sogar die großen Nachrichtenmagazine Times und Newsweek das Experiment publik machten, verlor sich letztlich die Spur.
Auch wenn Salah ben Ghaly keinen Anruf von Marlon Brando erhalten hat, so macht das Experiment doch eines deutlich: Es gibt das Small-World-Phänomen, und Sie und ich können und sollten es ganz gezielt für uns nutzen.
Glaubt man den Experten, dann ist Networking eine Strategie, ohne die wir in Zukunft nicht mehr auskommen können. Und vor allem: ohne die wir nicht erfolgreich sein werden!
Sie glauben, dass Qualität sich durchsetzt?
Sicher, da haben Sie Recht. Qualität ist eine wichtige Voraussetzung für Erfolg. Doch was passiert, wenn niemand weiß, dass Sie, Ihr Produkt, Ihre Leistungen gut sind? Kommu
nikation und Networking sind wichtige Säulen, auf die Sie bauen müssen. Wenn Sie ein Produkt, eine Leistung aktiv bewerben, dann kann das teuer werden: Agenturhonorar, Kosten für Anzeigen und Spots. Aber selbst dann können Sie nicht restlos sicher sein, ob Sie Ihre Zielgruppen auch wirklich erreichen. Die Kosten-Nutzen-Relation des Networkings fällt da deutlich
günstiger aus!
Sie betreiben bereits Networking? Klar. Wir alle sind mehr oder weniger soziale Netzwerker. Niemand ist eine Insel. Doch was immer Sie bislang unter Networking verstanden haben - dieses Buch wird Ihnen eine neue Dimension zeigen. Dabei geht es nicht um das Knüpfen loser Kontakte. Es geht auch nicht darum, wie Sie andere im Bestfall be-nutzen können. Es geht um sinnvolles Miteinander, um Mehr-Wert, um Kooperationen, um gemeinsamen Benefit!
Sie werden erfahren, wie Sie Kontakte pflegen. Wie Sie sich ein Profil geben und wie andere Sie als Experten wahrnehmen. Sie werden nicht nur entdecken, wie oder wo Sie den richtigen und wichtigen Leuten begegnen, sondern wie Sie Mr. oder Mrs. Right auch auf sich aufmerksam machen. Ich werde Ihnen einen Einblick in die Königsklasse des Networkings bieten, in das Anbahnen und Knüpfen von Kooperationen. Ich werde Ihnen zeigen, wie Sie ein unwiderstehliches Angebot unterbreiten. Und ganz nebenbei werde ich Ihnen auch
erzählen, wie Sie es schaffen, einen amerikanischen Präsidenten zum Abendessen einzuladen.
Das Vernetzen ist eine Technik, die ich auch beim Schreiben dieses Buches verwendet habe. Deshalb verwebe ich eigene Erfahrungen mit recherchiertem Hintergrundwissen, Informationen mit unterhaltsamen Geschichten, die ich selbst erlebt oder die mir andere erzählt haben. Ich würze Fakten mit plakativen Beispielen, einfach, weil ich aus Erfahrung weiß, dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, sie dann besser behalten. Was hat Networking etwa mit Papierfalten zu tun? Ich verrate es Ihnen im nächsten Kapitel - und wetten, dass Sie sich am Ende des
Buches noch daran erinnern?


Pressestimmen

Das Know-How des Nr.1-Netzwerkers in Deutschland
Hermann Scherer ist einer der erfolgreichsten Networker Deutschlands. Lange Jahre hat er am Dale Carnegie Institut gearbeitet, heute ist er erfolgreicher Berater, Top-Speaker und Coach. Über sein Unternehmen Erfolg vernetzt er Trainer, Speaker, Medien und Unternehmen. Hier gibt er sein Wissen weiter: egal ob es um die Pflege bestehender Beziehungen geht, um Kontakte, die wieder aktiviert werden müssen, oder um neue Kontakte, die man gerne machen und festigen möchte. Scherer stellt zahlreiche handfeste Methoden vor: ob 100-Namenliste, Networking-Mind-Map, Mittagspausentelefonate oder Krapfenstrategie. Sein Fokus liegt nicht auf der Notwendigkeit, sich Netzwerken anzuschließen - das ist selbstverständlich -, sondern darauf, wie man sich innerhalb von Netzwerken bewegt: einfallsreich und erfolgreich.

© www.Managementbuch.de


Gut strukturiert und unterhaltsam.
Hamburger Abendblatt

Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat
Gespickt mit Witz, Charme und säckeweise guten und pointierten Beispielen.
Financial Times Deutschland

Netzwerken leicht gemacht
Der Autor verwendet in seinem als Ratgeber konzipierten Werk einen sehr unterhaltsamen Schreibstil, was sein fundiertes Wissen jedoch keinesfalls schmälert, sondern Lesevergnügen mit Wissenstransfer koppelt.
politik & kommunikation
EAN: 9783593377667
ISBN: 3593377667
Untertitel: Networking für Fortgeschrittene.
Verlag: Campus Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: März 2006
Seitenanzahl: 224 Seiten
Format: gebunden
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