HUDU

Referenden (un-)erwünscht?


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kartoniert
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November 2010

Beschreibung

Beschreibung

Als die Niederlande am 1. Juni 2005 das erste und einzige landesweite Referendum ihres Bestehens durchführten, rief das überraschende und überwältigende Nein zum europäischen Verfassungsvertrag großes Erstaunen hervor. Analysen ergaben, dass die meisten Niederländer die erste sich ihnen bietende Möglichkeit zur direktdemokratischen Einflussnahme genutzt haben, um ein allumfassendes Meinungsbild abzugeben, statt über den Vertrag selbst abzustimmen. In den Niederlanden besteht keine Tradition der direktdemokratischen Einflussnahme. Obwohl das Thema seit Jahrzehnten immer wieder auf die politische Agenda geSetzt und seit 1989 in jeder einzelnen Legislatur verhandelt wurde, ist abgesehen von einem relativ schwachen und zeitlich begrenzten GeSetz von 2001 bis heute nie ein ReferendumsgeSetz verabschiedet worden. Dieser Band beleuchtet die Referendumsdebatte in den Niederlanden seit Beginn des 20. Jahrhunderts. Besonderes Augenmerk wird dabei zunächst auf die Debatten in den 1980er und 1990er Jahren gelegt, vor deren Hintergrund das Verfassungsreferendum von 2005 betrachtet werden muss. Es wird analysiert, wie dieses Ausnahmereferendum zu Stande kam und ob es einen Impuls auf die spätere und heutige Debatte geben konnte.

Portrait

Garmin Wendt studierte am Zentrum für Niederlande-Studien an der Westfälischen Wilhelms-Universität und der Radboud Universiteit Nijmegen. Während ihres Studiums absolvierte sie Praktika in der Handelskammer Arnhem und dem Europäischen Parlament.
EAN: 9783830924364
ISBN: 3830924364
Untertitel: Eine Untersuchung der Kontroversen zur Einführung von Volksabstimmungen in den Niederlanden. 'Niederlande-Studien'.
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: November 2010
Seitenanzahl: 151 Seiten
Format: kartoniert
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