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Fedinand Hodler - Unendlichkeit und Tod


€ 49,00
 
kartoniert
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Oktober 2007

Beschreibung

Beschreibung

In dem monumentalen Wandgemälde Blick in die Unendlichkeit, das zwischen 1910 und 1917 entstand, und dem geplanten, aber nicht ausgeführten Floraison, konzentriert sich das Schaffen des Malers Ferdinand Hodler. Hier verbildlichte er seine Theorie des »Parallelismus« und schuf überraschend neue Frauenbilder. In unzähligen Skizzen, Zeichnungen und mehreren Fassungen in Öl tastete er sich an sein Thema heran, das zunächst eine Hymne auf die Natur und das Leben sein sollte, dargestellt durch Frauen in langen Gewändern auf einer Blumenwiese. Unter dem Eindruck des Todes seiner Geliebten Valentine Godé-Darel veränderte Hodler seine Komposition: Aus der pantheistischen Naturdarstellung wurde eine Ode an den Tod, symbolisiert durch den Blick der fünf Frauen in die Unendlichkeit. Hodlers Figurenbilder entstanden neben klassischen Modellstudien aus der Verarbeitung von Posen des modernen Bewegungstanzes und aus der Tradition der Lebenden Bilder. Die Frauen mit ihren sparsamen Gesten und der einfachen Drehbewegung der Körper symbolisieren gleichzeitig die Schönheit des Lebens und das Wissen um den Tod.

Portrait

Gabriela Christen; Studium der Kunstgeschichte, Romanistik und Philosophie in Basel, Paris, Wien und Zürich; nach dem Studium Ausstellungsmacherin am Schweizerischen Landesmuseum; Direktorin der Museen des Kantons Nidwalden; seit 1996 Kunstredakteurin Schweizer Radio DRS; seit 1999 Dozentin an der Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich
EAN: 9783496013778
ISBN: 349601377X
Untertitel: Monumentale Frauenfiguren in den Zürcher Wandbildern. 126 Abbildungen, davon 26 farbige.
Verlag: Reimer, Dietrich
Erscheinungsdatum: Oktober 2007
Seitenanzahl: 253 Seiten
Format: kartoniert
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