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Vorlesungen über Massivbau


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Juli 1977

Beschreibung

Beschreibung

Der erste und zweite Teil dieser "Vorlesungen tiber Massivbau" behandelten die Bemessung im Stahlbetonbau. Der dritte Teil ist den Grundlagen des Bewehrens gewidmet. Ftir die richtige Ftihrung der Bewehrungen muG man den Verlauf der Zugkriifte im Inneren der Stahlbetontragwerke kennen. Die Bewehrungen mtissen zur Gewiihrleistung der Trag- und der Gebrauchsfiihigkeit der Stahlbetontragwerke dem Verlauf der Zugkriifte moglichst genau entsprechen. Diese Forderung kann aus fertigungstechnischen Grtinden meist nicht voll erfUllt werden. Deshalb muG der Ingenieur, gesWtzt auf Versuchsergebnisse und Erfahrung, Losun­ gen anstreben, die neben der unabdingbaren Standsicherheit kleinstmogliche RiGbreiten ge­ wiihrleisten. Dazu muG er die Gesetze der Verbundwirkung und der Verankerungen kennen und wissen, welche Einfltisse die GroGe der Stabdurchmesser, die AbsHinde der Bewehrungs­ stiibe und die Abweichung ihrer Richtung von der Richtung der Hauptzugspannungen auf die RiI3breiten haben. Ftir die BauausfUhrung muG dartiber hinaus die Herstellung und das Zusammenfiigen der Be­ wehrungen und Bewehrungskorbe im Auge behalten werden, wobei es heute darauf ankommt, nicht unbedingt das Minimum an Stahlgewicht zu erreichen, sondern Arbeitslohne zu sparen. Gerade die fertigungstechnischen Uberlegungen zur Verminderung der Lohnkosten haben in den letzten Jahren die Art der Bewehrungen stark beeinfluGt. Diese Entwicklung ist noch im Gange. Die hier gezeigten Bewehrungen tragen dieser Entwicklung wohl schon Rechnung, es ist jedoch zu erwarten, daG die Rationalisierung der Bewehrungen in den niichsten Jahren noch manche Veriinderungen besonders im Hinblick auf fabrikmiiGig vorgefertigte Bewehrungsteile bringen wird.

Inhaltsverzeichnis

1. Allgemeines über Entwurf und Konstruktion.- 1. 1 Ablauf der Ingenieurarbeiten.- 1. 2 Erforderliche Unterlagen.- 1. 2. 1 Zeichnungen.- 1. 2. 2 Statische Berechnungen.- 1. 2. 3 Bautechnische Beschreibung.- 1. 3 Richtlinien für die Formgebung von Betonbauteilen.- 1. 4 Wahl der Baustoffe.- 1. 4. 1 Zweckmäßige Wahl der Betongüten.- 1. 4. 2 Zweckmäßige Wahl der Betonstahlsorten.- 1. 4. 3 Verwendung verschiedener Stahlsorten nebeneinander.- 2. Schnittgrößen.- 2. 1 Allgemeines.- 2. 2 Auflagerverhältnisse.- 2. 2. 1 Frei drehbare Lagerung.- 2. 2. 2 Geringe Einspannung.- 2. 2. 3 Mäßige bis kräftige Einspannung.- 2. 3 Auflagertiefen.- 2. 4 Stützweiten.- 2. 5 Anleitung zur Ermittlung der Schnittgrößen.- 2. 6 Maßgebende Schnittgrößen.- 2. 6. 1 Maßgebende Schnittgrößen.- 2. 6. 1. 1 Negative Stützmomente.- 2. 6. 1. 2 Positive Stützmomente.- 2. 6. 1. 3 Positive Feldmomente.- 2. 6. 1. 4 Negative Feldmomente.- 2. 6. 2 Maßgebende Querkräfte.- 2. 6. 3 Maßgebende Stütz- bzw. Auflagerkräfte.- 3. Allgemeines zum Bewehren.- 3. 1 Zweck des Bewehrens.- 3. 2 Günstigste Bewehrungsführung.- 3. 3 Verbindung der Bewehrungsstäbe zum Bewehrungsgerippe.- 3. 4 Wahl der Stabdurchmesser und Stababstände.- 3. 5 Häufung von Bewehrungsstäben.- 3. 6 Betondeckung.- 3. 7 Rationalisierung der Bewehrung.- 4. Verankerungen der Bewehrungsstäbe.- 4. 1 Spaltkräfte im Verankerungsbereich.- 4. 2 Zur Lage der Verankerungen.- 4. 3 Verankerungen für Zugstäbe.- 4. 3. 1 Verankerungen gerader Stabenden durch Verbund.- 4. 3. 1. 1 Allgemeines.- 4. 3. 1. 2 Verbundgüte abhängig von der Lage des Stabes beim Betonieren.- 4. 3. 1. 3 Zulässige Verbundspannung im Verankerungsbereich.- 4. 3. 1. 4 Erforderliche Verankerungslänge.- 4. 3. 1. 5 Sicherung gegen die Querzugkräfte (Spaltkräfte) im Verankerungsbereich.- 4. 3. 2 Verankerung mit Haken und Winkelhaken.- 4. 3. 3 Schlaufenanker.- 4. 3. 3. 1 Schlaufen ohne Querbewehrung.- 4. 3. 3. 2 Schlaufen mit Querbewehrung.- 4. 3. 4 Verankerung mit aufgeschweißten Querstäben, geschweißte Betonstahlmatten.- 4.3.5 Verankerung von Stabbündeln.- 4. 3. 6 Ankerkörper.- 4.4 Verankerungen für Druckstäbe.- 5. Stoßverbindungen der Bewehrungsstäbe.- 5. 1 Allgemeines.- 5. 2 Direkte Stoßverbindungen.- 5. 2. 1 Geschweißte Stöße für Zug und Druck.- 5. 2. 2 Gewindemuffenstöße.- 5. 2. 3 Preßmuffenstöße für gerippte Stäbe.- 5. 2. 4 Thermit-Muffenstöße.- 5. 2. 5 Kontaktstöße für Druckstäbe.- 5. 3 Indirekte Stoßverbindungen für Zug.- 5. 3. 1 Übergreifungsstöße mit geraden Stabenden, Haken oder Winkelhaken.- 5. 3. 1. 1 Allgemeines.- 5. 3. 1. 2 Erforderliche Übergreifungslänge ?ü.- 5. 3. 1. 3 Übergreifungsstöße von Stabbündeln.- 5. 3. 1. 4 Querbewehrung.- 5. 3. 2 Übergreifungsstöße mit großen Haken.- 5. 3. 3 Übergreifungsstöße mit Schlaufen.- 5. 3. 4 Übergreifungsstöße geschweißter Betonstahlmatten.- 5. 3. 4. 1 Allgemeines.- 5. 3. 4. 2 Übergreifungsstöße von Tragstäben in zwei Ebenen ohne Umschließungsbewehrung.- 5. 3. 4. 3 Übergreifungslänge von Tragstäben in zwei Ebenen ohne Umschließungsbewehrung.- 5. 3. 4. 4 Dauerschwingbelastung.- 5. 3. 4. 5 Stöße der Querstäbe von Matten.- 5.4 Übergreifungsstöße für Druck.- 6. Umlenkkräfte infolge Richtungsänderungen von Zug- oder Druckgliedern.- 6. 1 Allgemeines.- 6. 2 Zugstäbe an einspringenden Ecken.- 6. 2. 1 Kleine Winkel.- 6. 2. 2 Große Winkel.- 6. 3 Stetige Krümmung von Stäben.- 6. 3. 1 Starke Krümmung, Aufnahme der Umlenkkräfte.- 6. 3. 2 Schwache Krümmung, Aufnahme der Umlenkkräfte durch die Betondeckung.- 6. 4 Gekrümmte Stäbe in einer Ebene parallel zur Außenfläche.- 6. 5 Stark gekrümmte oder aufgebogene Bewehrungsstäbe.- 6. 6 Umlenkung von Druckkräften im Beton.- 7. Zur Bewehrung in biegebeanspruchten Bauteilen.- 7. 1 Abstufung der Längsbewehrung.- 7. 1. 1 Zugkraftlinie, Versatzmaß.- 7. 1. 2 Zugkraftdeckung, Abstufung.- 7. 1. 3 Verankerung abgestufter Längsstäbe.- 7. 1. 3. 1 Verankerungslängen gerader Stäbe.- 7. 1. 3. 2 Verankerungslängen aufgebogener Stäbe.- 7. 2 Verankerung der Längsstäbe an Auflagern.- 7. 2. 1 Verankerungslängen an Endauflagern.- 7. 2. 2 Verankerungslängen an Zwischenauflagern.- 7. 3 Verbund in Biegezugbereichen.- 8. Platten.- 8. 1 Allgemeines.- 8. 1. 1 Abmessungen.- 8.1. 2 Zum Tragverhalten und zur Schnittgrößenermittlung.- 8. 2 Einachsig gespannte Platten.- 8. 2. 1 Einfeldrige Platten ohne Einspannung.- 8. 2. 2 Einfeldrige Platten mit Endeinspannung.- 8. 2. 3 Mehrfeldrige durchlaufende Platten.- 8. 2. 4 Querbewehrung.- 8. 2. 4. 1 Gleichmäßige Flächenlast.- 8. 2. 4. 2 Statisch nicht berücksichtigte Stützung parallel zur Spannrichtung.- 8. 2. 5 Bewehrung an freien Rändern.- 8. 2. 6 Schubbewehrung von Platten.- 8. 2. 7 Berücksichtigung von Einzellasten.- 8. 2. 8 Berücksichtigung von Linienlasten.- 8. 2. 9 Einachsig gespannte Platten mit Rechtecköffnungen.- 8. 3 Zweiachsig gespannte Rechteckplatten.- 8. 3. 1 Vierseitig gelagerte Rechteckplatten.- 8. 3. 1. 1 Allseitig frei drehbare Lagerung.- 8. 3. 1. 2 Eingespannte Ränder.- 8. 3. 1. 3 Durchlaufende zweiachsig gespannte Rechteckplatten.- 8. 3. 2 Dreiseitig gelagerte Rechteckplatten.- 8. 3. 2. 1 Frei drehbare Lagerung.- 8. 3. 2. 2 Volle Einspannung.- 8. 3. 2. 3 Dreiseitig eingespannte Platte mit auskragendem Plattenteil.- 8. 3. 3 Zweiseitig in einer einspringenden Ecke gelagerte Rechteckplatten.- 8. 3. 3. 1 Frei drehbare Lagerung.- 8. 3. 3. 2 Volle Einspannung.- 8. 3. 4 Über eine Wandecke auskragende Platte.- 8. 3. 5 Platte auf Einzelstützen.- 8. 3. 5. 1 Flachdecken.- 8. 3. 5. 2 Pilzdecken.- 8. 4 Öffnungen in zweiachsig gespannten Rechteckplatten.- 8. 5 Rechteckplatten mit unterbrochener Stützung.- 8. 6 Dreieckplatten.- 8. 7 Kreisplatten und Kreisringplatten.- 9. Balken und Plattenbalken.- 9. 1 Allgemeines.- 9. 2 Arten und Wahl der Schubbewehrung.- 9. 2. 1 Bügel.- 9. 2. 2 Bügelmatten.- 9. 2. 3 Schubzulagen.- 9. 2. 4 Bügelabstände und Bügeldurchmesser, Abstände der Schubzulagen.- 9. 2. 5 Schrägstäbe.- 9. 2. 6 Abstufung der Schubbewehrung.- 9. 3 Längsbewehrung bei hohen Stegen.- 9. 4 Besonderheiten bei Plattenbalken.- 9. 4. 1 Verteilung der Gurtbewehrung bei Plattenbalken.- 9. 4. 2 Anschlußbewehrung für Gurtplatten oder Flansche.- 9. 4. 3 Einleitung von Querbiegemomenten in den Steg.- 9. 5 Einfeldrige schlanke Balken (?/h ? 8).- 9. 6 Durchlaufende schlanke Balken (?i ? 8).- 9. 7 Schlanke Kragträger.- 9. 8 Gedrungene Balken (2 ? ?/h< 8) und auflagernahe Lasten.- 9. 9 Mittelbare Lasteintragung oder mittelbare Lagerung von Balken.- 9. 10 Angehängte Lasten.- 9. 11 Abgesetzte Auflager.- 9. 12 Balken mit Öffnungen im Steg.- 9. 13 Balken mit Torsionsbeanspruchung.- 9. 13. 1 Reine Torsion.- 9. 13. 2 Kombinierte Beanspruchung durch Torsion, Querkraft und Biegung.- 10. Rippendecken, Kassettendecken und Hohlplatten.- 10. 1 Rippendecken.- 10. 2 Kassettendecken.- 10. 3 Hohlplatten.- 10. 3. 1 Einachsig gespannte Hohlplatten (Hohlräume in Spannrichtung).- 10. 3. 2 Zweiachsig gespannte Hohlplatten.- 10. 3. 3 Zweiachsig gespannte Hohlplatten mit quaderförmigen Schalkörpern.- 10. 4 Weitere Deckenbauarten.- 11. Rahmenecken.- 11. 1 Innerer Kräfteverlauf.- 11. 2 Rahmenecken für negative Momente (außen Zug).- 11. 3 Rahmenecken für positive Momente (innen Zug).- 11. 3. 1 Ecken mit rechtem Winkel.- 11. 3. 2 Ecken mit stumpfen oder spitzen Winkeln.- 11. 3. 3 Winkelstützwände.- 11. 3. 4 Einbinden von Rahmenstützen in Platten (bei großen H-Kräften).- 11. 3. 5 Anschluß von Riegeln an durchlaufende Außenstützen.- 12. Wandartige Träger oder Scheiben.- 12. 1 Unmittelbar gestützte wandartige Träger, oben belastet.- 12. 1. 1 Einfeldrige wandartige Träger.- 12. 1. 2 Mehrfeldrige wandartige Träger.- 12. 1. 3 Auskragende Wandscheiben.- 12. 2 Wandartige Träger mit unten angehängter Last.- 12. 3 Mittelbar gestützte wandartige Träger.- 12. 4 Geschoßdecken, Windscheiben, Fahrbahntafeln als Scheiben.- 12. 5 Bewehren von Decken- und Wandscheiben.- 13. Konsolen.- 13. 1 Unmittelbar belastete Konsolen.- 13. 2 Mittelbar belastete Konsolen.- 14. Druckglieder.- 14. 1 Grundsätzliches zur Bewehrung in Druckgliedern.- 14. 2 Stahlbetonstützen.- 14. 3 Sonderausführungen von Stützen für Hochhäuser.- 14. 3. 1 Stahlkernstützen.- 14. 3. 2 Stützen mit hochfestem Stahl.- 14. 4 Druchdringung von Stützen- und Deckenbewehrungen.- 14. 5 Tragende Wände.- 14. 6 Untergeschoßwände bei Erddruck.- 15. Krafteinleitungsbereiche.- 15. 1 Grundsätzliches.- 15. 2 Arten zweckmäßiger Spaltbewehrungen.- 16. Fundamente.- 16. 1 Vorbemerkung.- 16. 2 Streifenfundamente für Wandlasten.- 16. 3 Einzelfundamente für Stützen.- 16. 3. 1 Vorwiegend mittig belastete Fundamente.- 16. 3. 1. 1 Unbewehrte Einzelfundamente.- 16. 3. 1. 2 Bewehrte Einzelfundamente.- 16. 3. 1. 3 Sicherung bewehrter Fundamentplatten gegen Durchstanzen.- 16. 3. 1. 4 Sicherung gegen Verbundbruch und Spaltbruch.- 16. 3. 2 Ausmittig belastete Fundamente für Stützen.- 16. 3. 3 Becher- oder Hülsenfundamente.- 16. 3. 3. 1 Rauhe Schalungsflächen.- 16. 3. 3. 2 Glatte Schalungsflächen.- 16. 4 Streifenfundamente für Einzelstützen.- 16. 5 Gründungsplatten für Wandlasten.- 16. 6 Gründungsplatten für Einzelstützen.- 16. 7 Verankerung von Stahlstützen in Fundamenten.- 16. 8 Pfahlkopfplatten.- Schrifttumverzeichnis.
EAN: 9783540081210
ISBN: 3540081216
Untertitel: Dritter Teil Grundlagen zum Bewehren im Stahlbetonbau. 3. Aufl. 1977. Book.
Verlag: Springer
Erscheinungsdatum: Juli 1977
Seitenanzahl: 260 Seiten
Format: kartoniert
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