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Memoiren


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März 2008

Beschreibung

Beschreibung

Franz Schuh ist Wiener und Philosoph, und seit er 2006 für sein Buch "Schwere Vorwürfe, schmutzige Wäsche" den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten hat, wird er zusehends auch außerhalb von Österreich bekannt. Für sein neues Buch spielt Franz Schuh auf spezielle Weise mit der Form des Interviews: Fragen nimmt er so, als ob er sie selbst gestellt, Antworten so, als ob ein Fremder sie gegeben hätte - und dann wieder umgekehrt. Daraus entwickelt er "Memoiren" eines 1947 Geborenen: Aufwachsen im Wiener Gemeindebau, Ende der Nachkriegsanarchie, Gymnasium, eine von "Swinging London" geprägte Aufbruchsstimmung ... Als dramaturgisches Mittel beim Interview fungiert dabei ein immer wieder defektes Aufnahmegerät.

Portrait

Franz Schuh, 1947 in Wien geboren, lebt und arbeitet in Wien/Österreich. Stationen u.a.: Studium der Philosophie, Geschichte, Germanistik in Wien. Promotion zum Dr. phil. 1976 - 80 Generalsekretär der Grazer Autorenversammlung. Redakteur der Zeitschrift "Wespennest". Lehrbeauftragter an der Hochschule für angewandte Kunst. Arbeitsgebiete: Essay, Erzählung, Roman, Rezension. Auszeichnungen/Ehrungen/Preise (Auswahl): Österreichischer Staatspreis des BMfUK für Kulturpublizistik (1985). Jean-Améry-Preis (2000). Preis der Leipziger Buchmesse für Essayistik/Sachbuch (2006). Schweizer Medienpreis, Davos (2006). - Mitglied der Grazer Autorenversammlung. Im Jahr 2012 folgte der Österreichische Kunstpreis in der Sparte Literatur.

Pressestimmen

"Bestechend klug und stilistisch elegant widmet sich Franz Schuh in seinem jüngsten Büchern zwei großen Themen: der Güte und sich selbst." Kirstin Breitenfellner, Falter, 14.03.08 "So nimmt er uns mit auf seine faszinierenden Denkwege und lässt uns ungeniert zuschauen und mitdenken. Dass wir dabei auch einiges über ihn selbst erfahren, liegt in der Eigenart seines Nachdenkens, aus dem er sich selbst nie ausklammert." Christian Schacherreiter, Oberösterreichische Nachrichten, 19.05.08 "Bücher, die einem das Gefühl geben, Denken sei eines der größten Abenteuer, das man erleben könne, sind leider rar. Die Essays von Franz Schuh gehören eindeutig in diese Gattung. (...) Der Autor interviewt sich selbst. Ein frischer Zugang und eine spannende Fiktion: als könne man jemandem beim spontanen Denken zuschauen. (...) Man wünscht sich nach Lektüre dieser "Memoiren" nur noch eines: Eigentlich sollte Schuh jedes Jahr einen Erinnerungsband herausbringen." Profil, 10.03.08 "Selbstverständlich stimmt der Titel nicht - und der Untertitel nur bedingt. Schließlich ist der Wiener Essayist und Kulturphilosoph Franz Schuh ein ebenso begnadeter Dialektiker wie Ironiker. Nein, Schuh bietet uns keinerlei Intimitäten, das Persönliche, allzu Persönliche verflüchtigt sich ins Geistreiche, und das ist nicht abfällig, vielmehr als Kompliment gemeint: Der Autor denkt und redet nun mal gerne, immerhin seine Hauptbeschäftigung. Fast in jedem Lamento steckt eine Volte, ein Witz, eine elegante Attacke auf die Zumutungen unserer Existenz." Ulrich Weinzierl, Die Welt, 26.07.2008
EAN: 9783552054332
ISBN: 3552054332
Untertitel: Ein Interview gegen mich selbst.
Verlag: Zsolnay-Verlag
Erscheinungsdatum: März 2008
Seitenanzahl: 288 Seiten
Format: gebunden
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