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Fünf Freunde 37. Fünf Freunde entlarven den Betrüger


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März 2003

Beschreibung

Beschreibung

In der Sonne liegen und faulenzen. So hatten sich die Fünf Freunde den Urlaub bei Dr. Andersson auf der Karibikinsel Martinique vorgestellt. Doch aus dem Müßiggang wird nichts. Bereits einmal wurde bei Andersson eingebrochen, der an einer geheimen medizinischen Formel arbeitet. Und die Situation wird immer brenzliger: Plötzlich steht das Labor in Flammen und Andersson erhält Drohbriefe. Steckt sein Widersacher Dr. Stein hinter den Anschlägen?

Portrait

Enid Blyton, 1897 in London geboren, begann im Alter von 14 Jahren, Gedichte zu schreiben. Bis zu ihrem Tod im Jahre 1968 verfasste sie über 700 Bücher und mehr als 10.000 Kurzgeschichten, die in über 40 Sprachen übersetzt wurden. Bis heute gehört Enid Blyton zu den meistgelesenen Kinderbuchautoren der Welt und mit den »Fünf Freunden« hat sie die bekanntesten Helden aller Zeiten geschaffen.

Leseprobe

Georg, Julius, Richard und Anne hörten die Stimme der Stewardess aus den Lautsprechern: Meine Damen und Herren, stellen Sie jetzt bitte das Rauchen ein und legen Sie die Sicherheitsgurte an. Wir fliegen über die Küste von Martinique und werden in wenigen Minuten auf dem Lamentin International Airport landen.
Das Flugzeug hatte London am Morgen verlassen und soeben die Windward-Inseln erreicht.
Endlich!, seufzte Georg. Acht Stunden Flug reichen mir völlig und für den armen alten Tim müssen sie endlos gewesen sein. Ich kann es nicht abwarten, ihn wiederzusehen - ich wünschte, er müsste nicht im Gepäckraum fliegen! Er hat bestimmt schon einen fürchterlichen Hunger! Aber bald gibt's ja Abendessen!
Richard presste die Nase ans Fenster und blickte auf die wunderschöne grüne Insel mit ihren weißen Stränden hinab.
Abendessen?, fragte er lachend. Du hast die Zeitzonen vergessen, Georg! Wir sind vielleicht acht Stunden geflogen, aber in Martinique ist es gerade mal drei Uhr nachmittags!
Und woher soll Tim das wissen?, fragte Georg verärgert. Er freut sich trotzdem auf sein Abendessen!
Julius und Anne reckten die Hälse, um die Insel zu sehen.
Da ist sie, sagte Julius. Jetzt landen wir!
Sie spürten die Erschütterung beim Aufsetzen und das Bremsen; danach rollte das Flugzeug langsam bis zu seinem Landeplatz.
Was für ein aufregender Augenblick! Onkel Quentin, Georgs Vater, ein weltberühmter Wissenschaftler, war zu einer großen Konferenz auf Martinique eingeladen worden. Als er den Kindern erklärt hatte, dass er sie und Tante Fanny mitnehmen wollte, waren die Fünf Freunde außer sich vor Freude gewesen. Georg und die Geschwister hatten im letzten Schulhalbjahr alle gut abgeschnitten, und Onkel Quentin fand, es wäre eine schöne Belohnung für sie: Osterferien auf den Westindischen Inseln!
Das wird sicher lehrreich für euch, hatte er gesagt. Ihr könnt die Insel erforschen und eine Menge interessanter Dinge lernen. Wir werden bei meinem alten Fre
und und Kollegen Dr. Paul Anderson wohnen. Ihm gehört eine große Villa an der Küste, in der Nähe eines kleinen Fischerdorfes namens Tartane. Er und seine Frau haben darauf bestanden, dass wir alle bei ihnen wohnen - auch Tim!
Als ob ich ohne ihn fahren würde!, sagte Georg. Der liebe alte Tim!
Soweit die Kinder den bevorstehenden Urlaub überblicken konnten, gab es nur einen Haken an der Sache: Die meisten der Einwohner von Martinique, so hatte Onkel Quentin ihnen erzählt, sprachen nur Französisch.
Also, ich hätte schon Lust, mein Französisch ein wenig aufzubessern, sagte Julius. Im letzten Halbjahr haben mir die Französischstunden richtig Spaß gemacht.
Du wirst wahrscheinlich feststellen, dass sich das westindische Französisch nicht genauso anhört, wie man es dir beigebracht hat, erwiderte Onkel Quentin. Viele Inselbewohner sprechen kreolisch - das ist französisch, gemischt mit afrikanischen Wörtern. Aber es wird sicher nicht schaden, wenn du es versuchst, mein Junge - es gefällt mir, dass du fleißig bist!, fügte er lobend hinzu.
Warum wohnt Dr. Anderson da und nicht auf einer der englischsprachigen Inseln?, wollte Richard wissen. Wenn ich auf den Inseln leben würde, müsste es irgendwo sein, wo man Kricket spielt!
Nun, zum einen hat mein Freund Anderson sein Haus auf Martinique geerbt. Es war schon lange im Besitz seiner Familie und er wollte es nicht aufgeben. Und es gibt noch einen anderen Grund, der mit seiner Arbeit zu tun hat. Aber das könnt ihr selbst herausfinden, sagte Onkel Quentin geheimnisvoll.
Die Kinder spitzten die Ohren.
Und was euer Onkel euch nicht erzählt hat, fügte Tante Fanny lächelnd hinzu, ist, dass alle Menschen, die für Dr. Anderson in seinem Haus und in seinem Labor arbeiten, von den britischen Westindischen Inseln stammen, sodass ihr sie sehr gut verstehen könnt!
Ich bin sicher, dass ihr euch auch schnell mit dem Sohn der Andersons anfreundet, warf Onkel Quentin ein. Er heißt Erik - er ist neunzehn, also v
iel älter als ihr, aber er hat sich netterweise bereit erklärt, euch alles zu zeigen.
Hurra!, hatten die Kinder im Chor gerufen. Wir fahren nach Martinique!


Und nun waren sie da! Nachdem sie ihre Koffer beisammen und natürlich auch Tim abgeholt hatten, folgten die Kinder Onkel Quentin und Tante Fanny durch die Menge fröhlicher Leute, die alle aufgeregt durcheinander redeten und lachten. Vor dem Flughafengebäude blieben sie stehen. Die Kinder sahen Beete mit wunderschönen, farbenprächtigen Blumen und sogen deren Duft ein.
Anderson hat gesagt, er würde jemanden schicken, der uns abholt, sagte Onkel Quentin und sah etwas verloren aus.
Doch in diesem Moment näherte sich den Reisenden bereits ein großer blonder Mann und lächelte breit. Er hatte sie erkannt!
Sie müssen Quentin Kirrin, der Freund meines Vaters, sein!, sagte der junge Mann. Und Sie Frau Kirrin. Er schüttelte Tante Fanny und Onkel Quentin die Hand. Ich bin Erik Anderson, fügte er hinzu. Es tut mir Leid, dass ich zu spät komme, aber ich musste erst nach Fort-de-France, der Hauptstadt der Insel - mein Vater wird Ihnen das später erklären. Hatten Sie denn eine gute Reise? Kommen Sie, das Auto steht ganz in der Nähe.
Erik hatte einen offenen und sympathischen Gesichtsausdruck und lachte freundlich. Die Kinder mochten ihn auf Anhieb. Er nahm Tante Fannys Koffer und wandte sich an die Kinder. Und ihr seid natürlich Georg, Julius, Richard und Anne. Georg strahlte ihn an. Er hatte sogar ihren Namen richtig gesagt! Sie hasste es, wenn man sie mit ihrem vollen Mädchennamen Georgina ansprach, wo sie doch viel lieber ein Junge gewesen wäre. Und was Tim betrifft, fuhr Erik fort, sieht er genauso aus wie auf dem Foto, dass ihr uns geschickt habt. Er ist - äh - ganz unbeschreiblich!
Wuff!, stimmte Tim zu, der merkte, dass Erik über ihn sprach.
Georg war nicht ganz sicher, ob unbeschreiblich als Kompliment gedacht war, aber sie beschloss, es so zu deuten.
Er ist besser als unbes
chreiblich, sagte sie stolz. Er ist einzigartig!
Und für sein Frauchen war Tim wirklich der beste und schönste Hund auf der ganzen Welt.

Das Auto der Andersons war groß und bequem; alle hatten Platz darin. Erik fuhr einige Kilometer auf einer der Hauptstraßen, die vom Flughafen wegführten, und bog dann nach rechts in eine Nebenstraße ein.




Pressestimmen

Eine Kindheit ohne Enid Blyton ist seit Jahrzehnten undenkbar.


EAN: 9783570125557
ISBN: 3570125556
Untertitel: Neue Abenteuer. Originaltitel: The Famous Five in Deadly Danger. 'Omnibus Hardcover'. Empfohlen ab 10 Jahre.
Verlag: cbj
Erscheinungsdatum: März 2003
Seitenanzahl: 160 Seiten
Übersetzer/Sprecher: Übersetzt von Christiane Steen
Format: gebunden
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