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Die Krisis Der Europäischen Wissenschaften Und Die Transzendentale Phänomenologie


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Juni 1993

Beschreibung

Beschreibung

Der vorliegende Band vereinigt Husserls letzte Nachlaßmanuskripte, die im Zusammenhang mit der Arbeit an der Krisis-Abhandlung in den Jahren 1934 bis 1937 verfaßt wurden. Mit dieser werkgeschichtlichen Edition wird ein Ergänzungsband zu Husserls letztem Werk, Die Krisis der europäischen Wissenschaften und die transzendentale Phänomenologie, publiziert in Husserliana VI, vorgelegt. Husserls Arbeitsplan für die Krisis-Abhandlung wurde rekonstruiert und in der `Einleitung des Herausgebers' dargestellt. Die Texte erschließen mit anderen in den Husserliana publizierten Manuskripten Husserls Weg zur Krisis-Abhandlung und deren Fortsetzung. Die Prager Vorträge: Husserls letztes Auftreten vor der philosophischen Öffentlichkeit (1935), seine Stellungnahme zur publizierten Krisis-Abhandlung: das Handexemplar von 1937 und Husserls letztes philosophisches Manuskript (1937) werden veröffentlicht. In systematischer und wirkungsgeschichtlicher Hinsicht stehen die transzendentalphänomenologische Begründung der Geschichte und die Lebensweltthematik im Mittelpunkt. Die erstmals veröffentlichten Texte stellen Husserls philosophisches Testament dar.

Inhaltsverzeichnis

I. Vorstudien August 1934 Bis November 1935.- Nr. 1 Menschliches Leben in der Geschichtlichkeit (August 1934).- 1) Die ursprünglich erste Geschichtlichkeit.- 2) Die historische Gegenwart ist historische Koexistenz von Menschen.- 3) Der Mensch als Vernunftwesen in der Nation.- 4) Nationen in Koexistenz mit anderen Nationen (politische Geschichtlichkeit).- 5) Die Entwicklung der Wissenschaften: Einbruch der Vernunft.- 6) Das Entstehen der Wissenschaften bei den Griechen.- 7) Die Art der neuen Traditionalität.- Nr. 2 Konkrete Wissenschaft und Physikalismus (8.-9. September 1934).- 1) Die konkreten Individualitäten als Grundlage der Wissenschaften.- 2) Die Welt der physikalischen Körper und die Welt der Lebewesen.- Nr. 3 Die Naivität der Wissenschaft (wohl Herbst 1934).- 1) Die erste Naivität des Wissenschaftlers, die erste Naivität des Philosophen.- 2) Die zweite Naivität: das Übersehen der Geschichtlichkeit.- Nr. 4 Verschiedene Formen der Historizität. Erster Einschlag (Spätherbst 1934) 37.- 1) Generativität und Völkerbildung.- 2) Nation im offenen Horizont fremder Nationen.- 3) Erste und zweite Historizität.- 4) Entmythisierung und erste objektive Welt.- Nr. 5 Die Geschichte der Philosophie im Konnex der historischen Wissenschaft und der Kultur (November 1934).- 1) Die Bedeutung der Geschichte der Philosophie fÜr den philosophischen Selbstdenker.- 2) Die historische Vergangenheit in ihrer Wirksamkeit auf die Gegenwart.- 3) Die Historie als Wissenschaft von der Genesis der Menschheit.- 4) Die Geschichte der Philosophie im Vergleich mit der Geschichte der Kultur.- Nr. 6 Fungierende Subjektivität und objektive (Juni 1935).- 1) Zur Theorie der Umwelten und ihrer fungierenden Wirheiten. Zur Theorie der Induktion und deskriptiven Wissenschaft.- a) "Ich"-Modi - Umwelt-Modi.- b) Umwelt als Welt der Bekanntheiten und Unbekanntheiten.- c) Hypothesenbildung (NEWTON) und Induktion.- d) Zur Theorie der Induktion im Hinblick auf die Wissenschaften.- 2) Die fungierende Subjektivität als Geist und die raum-zeitliche Realitätenwelt.- Nr. 7 Einströmen (Sommer 1935).- Nr. 8 Die Vermöglichkeiten der Selbstvariation der transzendentalen Subjektivität (Mitte September 1935).- Nr. 9 Der Physiker und die menschlichen Leiber als Körper (20. November 1935).- II. Entwürfe, "Beilagen" Und "Einlagen" Zum Typoskript November 1935 Bis Sommer 1936.- Nr. 10 Die Psychologie in der Krise der europaischen Wissenschaft. Die Prager Vorträge (November 1935).- Nr. 11 Die Ontologie der Lebenswelt und die konkreten Wissenschaften. Schlußteil der Erstfassung der Krisis (Dezember 1935).- 1) Die Ontologie der Lebenswelt und die beiden Arten der Idealisierung.- 2) Die Welt der Konkreta als Thema der Wissenschaften.- 3) Die konkrete Ontologie der Lebenswelt als Fundament der Wissenschaften.- 4) Die Evidenz der Ontologie der konkreten Welt.- 5) Der normale Mensch als Thema der konkreten Wissenschaften.- Nr. 12 Antiker und neuzeitlicher Objektivismus. Vorbereitungen zu dem III. Teil der Krisis (Januar 1936).- Nr. 13 Transzendentalphilosophie im Ausgang von der Lebenswelt und der Psychologie. Vorbereitung zum Schlußteil der Krisis (März 1936).- 1) Die Lebenswelt und die Psychologie als Zugang zur Transzendental philosophie.- 2) Transzendentalphilosophie als Übersteigung des lebensweltlichen Bodens.- Nr. 14 Beilagen zur Lebenswelt und Psychologie. Gegen den CARTE- SIANISCHEN Dualismus (April / Mai 1936).- 1) Zur Lebenswelt als Grundlage der Psychologie. Beilage zu Krisis, § 63.- 2) Zur Kritik der mathematischen Naturwissenschaft und des CARTESIANISCHEN Dualismus. Beilage zu Krisis, § 64.- 3) Gegen den Dualismus von Psychischem und Physischem. Beilage zu Krisis, § 65.- Nr. 15 Ansatz der Auslegung der Lebenswelt: Weltbewußtsein und Lebenswelt (Mai 1936).- 1) Die Geltung der Lebenswelt aus dem Weltbewußtseinsleben. Beilage zu Krisis, § 44f..- 2) Zur Auslegung des Weltbewußtseinslebens. Beilage zu Krisis, § 28.- a) Die Einheit des Weltbewußtseinslebens.- b) Die InterSubjektivität des Weltbewußtseinslebens.- Nr. 16 Zur Ausarbeitung: die Aufgabe der Psychologie und ihre Be- ziehung zur Transzendentalphilosophie (Ende Mai 1936).- 1) Zur Kritik der Mathematisierung der Psychologie und zur Kritik an GAUSS' Gottesbegriff. Ausarbeitung zu Krisis, § 60.- 2) Zur Verschwisterung der Psychologie mit der Transzendentalphilosophie. Neue Einlage zu Krisis, § 60.- Nr. 17 Lebensweltliche Evidenz. Beilage zu Krisis, § 34e) (Sommer 1936).- Nr. 18 Die Welt als Thema der Interessenepoche. Beilage zu Krisis, § 36 (Sommer 1936).- Nr. 19 FINKS Vorschlag: zu Vorläufigkeit des Konstitutionsbegriffs. Ein- lage zu Krisis, § 49 (Sommer 1936).- Nr. 20 Transzendentalphilosophie als Kritik der mythischen Denkweisen. Einlage zu Krisis, § 57 (Sommer 1936).- Nr. 21 Zur Methode der Geschichtsbetrachtung. Einlage zur geplanten Fortsetzung der Krisis (Mitte August 1936).- 1) Die Methode der geschichtlichen Betrachtung der Philosophie.- 2) Die Methode des Historikers im Horizont der Philosophie.- III. Manuskripte Zur Überarbeitung Des III. Teils Und Zur Ausarbeitung Des Schlussteils Sommer 1936.- Nr. 22 Schichten des Weltbewußtseins (13. Juni 1936).- 1) Das strömende Leben als Weltbewußtseinsleben.- 2) Die Stufen der Weltkonstitution im Horizont des Zwecklebens und der InterSubjektivität.- 3) Transzendentale Reflexion: die Beziehung von Ich und Welt.- 4) Transzendentale Selbstbesinnung als transzendentale Genesis der Welt.- Nr. 23 KANT. Formale und transzendentale Logik (Juli 1936).- Nr. 24 Philosophie als Werkgebilde in ihrer Einzigartigkeit (erste Augusttage 1936).- Nr. 25 Die Welt der Tatsachen (9. und 10. August 1936).- 1) Die Welt als Universum von Dingen.- 2) Die Arten der Veränderung von Dingen.- Nr. 26 Die Zweckstruktur der Lebenswelt und die deskriptiven Wissenschaften (Ende August 1936).- 1) Der Wir-Konnex der menschlichen Vorhaben (Zwecke) im Gegensatz zur Welt der puren Realitäten.- 2) Deskriptive Erfahrungswissenschaften und Geschichtswissenschaft als deskriptive Wissenschaft vom personalen Leben.- Nr. 27 Das Gesetz der Fortpflanzung (Ende August 1936).- Nr. 28 Die anthropologische Welt (Ende August 1936).- 1) Allgemeine Beschreibung der anthropologischen Welt.- 2) Weltleben und Sterben der menschlichen und transzendentalen Subjektivität.- Nr. 29 Redaktionelle Hinweise zur Publikation des III. Teils (Sommer 1936).- 1) Wiederholungen.- 2) Verschiedenes.- IV. Manuskripte Aus Der Zeit Nach Der Veröffentlichung Januar Bis Sommer 1937.- Nr. 30 Geschichte und Erinnerung (Januar 1937).- Nr. 31 Randnotizen (Anfang 1937).- 1) Annotationen aus dem Handexemplar der Krisis.- 2) Sinnlichkeit und Vernunft. Notiz zu Krisis, § 25.- Nr. 32 Teleologie in der Philosophiegeschichte (Ende August 1936 und Ende Juni / Juli 1937).- I. Die Teleologie der Berufe und der Ursprungssinn der Philosophie.- 1) Der Zweck der Berufe im Horizont der Zeit.- a) Einleitung: der Zweck des Philosophenberufes im Vergleich mit anderen Berufen.- b) Berufe als Aufgaben von habituell verharrenden Willenszielen.- c) Wollen, Wille und immanentes Zeitfeld. Akt und Zeit.- d) Übernahme der Tradition als Übernahme von Aufgaben.- 2) Die Einzigartigkeit des Ursprungssinnes der Philosophie.- a) Die Erkenntnisaufgabe als Spezifikum des Philosophenberufes.- b) Der Zwecksinn der Philosophie (Urstiftung) in Kon- trastierung mit den Zielen im vorwissenschaftlichen Leben.- c) Die Bedeutung der Konfrontation mit fremden Kulturen für das Entstehen der philosophischen Weltfrage bei den Griechen.- d) Die revolutionäre Änderung des Denkens im Ursprungs- sinn der Philosophie bei den Griechen.- II. Die Urstiftung der Philosophie und die innere Teleologie der neueren Philosophie.- 1) Die Urstiftung der Philosophie aus der theoretischen Einstellung.- 2) Die innere Teleologie der neueren Philosophie.- III. Die Zweckidee der Philosophie und ihre Rechtfertigung.- 1) Das verborgene Telos der Philosophie: "Wissenschaft vom Universum des Seienden" im Gegensatz zum Ziel der Philosophie der einzelnen Philosophen.- 2) Die Einheit der Philosophie als Telos von der Urstiftung her im Unterschied zu den Philosophien im Plural.- 3) Universale Epoché von aller traditionalen Philosophie als Kritik an deren Voraussetzungen.- Nr. 33 Die Unterscheidung zwischen absoluter und relativer Urstiftung (Sommer 1937).- Nr. 34 Zur Kritik an den Ideen I (Sommer 1937).- 1) Terminologische Änderung der Neutralitätsmodifikation in Als-ob-Abwandlungen.- 2) Das Problem der Einleitung in die transzendentalphänomenologische Philosophie.- Zur Textgestaltung.- Textkritische Anmerkungen.- Chronologische Übersicht der Edierten K-III-Manuskripte und der damit Zusammenhängenden Manuskripte.- Nachweis der Originalseiten.- Namenregister.
EAN: 9780792313076
ISBN: 0792313070
Untertitel: Ergänzungsband Texte Aus Dem Nachlass 1934-1937. 1993. Auflage. Book.
Verlag: Springer
Erscheinungsdatum: Juni 1993
Seitenanzahl: 628 Seiten
Format: gebunden
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