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Endstation Eifel


€ 9,90
 
kartoniert
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November 2004

Beschreibung

Beschreibung

Ist es möglich, dass Rudolf Krassow, totgeglaubter Auftragskiller im Dienst des MfS und mutmaßlicher Mörder von Lutz Eigendorf, noch am Leben ist? Roger Lemberg, Leiter der SOKO-Eifel, stößt bei der Suche nach seinem ver-schwundenen Freund und ehemaligen BKA-Kollegen Frank Molitor auf entspre-chende Hinweise. Die Spur führt von der Eifel nach Berlin, wo Lemberg schnell erkennt, dass die Schatten der Vergangenheit viel länger sind als befürchtet, nicht ahnend, in welch tödliche Gefahr er sich begibt. Beim furiosen Showdown in der Eifel versteht Lemberg, wieso Schuld niemals verjährt und die Vergan-genheit erst ruht, wenn alle Beteiligten tot sind. Schmerzlich nur, dass ihn das einschließt. Mit dem zweiten Titel um Kommissar Lemberg überzeugt Edgar Noske einmal mehr durch seine klare Sprache und sein Gespür für spannungsgeladene Situationen - gekonnt gewürzt. mit Eifeler Lokalkolorit. Der erste Titel "Die Eifel ist kälter als der Tod" war für den Krimi-Preis Glauser 2004 nominiert.

Portrait

Edgar Noske, Jahrgang 1957, lebt als freier Autor im Rheinland und in der Eifel.


Leseprobe

Das "abgehalftert" schmerzte stärker, als Lemberg zugegeben hätte. Brandauer sah seiner Miene an, dass er zu weit gegangen war.
"Sorry", sagte er. "Ich kolportiere nur, was so geredet wird."
"Schon gut."
"nein, ist es nicht. Mir tut es selber leid. Als ich damals anfing, wart ihr, die Truppe von Canisius, die Elite des BKA. Keiner von uns , der nicht so werden wollte wie ihr. Und heute? Was ist aus euch geworden? Bastgereit säuft, Theroux und Molitor sind draußen, und Sie hat man in die Provinz abgeschoben.

Pressestimmen

"Ein Buch, dass man einfach nicht mehr aus der Hand legt. Der Autor schreibt beeindruckend einen Spionagethriller aus der Vergangenheit in die Gegenwart. Seine Story geht quer durch Deutschland. Von der Eifel über Berlin bis an die Ostsee und wieder zurück, denn die Fäden entwirren sich im Zuständigkeitsbereich von Lemberg. Neben den bekannten Hauptprotagonisten hat der Autor viele starke, undurchsichtige und verschlagene Darsteller entstehen lassen, die den Leser immer wieder auf die falsche Spur führen. Es wird getötet, gefoltert und nach Papieren gesucht. Nicht jeder hat das Glück der Vergangenheit zu entkommen. In kleinen Ausschnitten erzählt der Autor aus der Vergangenheit des Täters. Diese Andeutungen sind so vage und spannend, dass er nichts verrät. Das Ende des Buches lässt dem Leser Raum für seine Phantasie. Fazit: packender Thriller. Empfehlenswert!" /"Ein schlüssig aufgebauter, vielschichtiger und vor allem extrem spannender Krimi, der nichts ungelöst lässt." /"Gute Storys gibt es viele, gute Erzähler nicht. Der Eifelkrimi-Schreiber Edgar Noske verbindet beide Komponenten. 'Endstation Eifel' ist der neueste Beleg für Noskes Erzählkunst. Er lässt den Leser gekonnt im Dunkeln tappen, spielt mit unterschiedlichen Zeitebenen und skizziert brillant die Akteure. Noske versteht es auch in diesem Roman meisterlich, die handelnden "Typen" zu skizzieren." /"Der Autor verwebt zwei Geschichten immer dichter, bis sie zu einer geworden sind, klug durchdacht, spannend erzählt. Wohltuend schnörkellos und klar lässt Noske den Leser an Schicksalen teilnehmen, die ihn nicht so schnell loslassen." /"
EAN: 9783897053564
ISBN: 389705356X
Untertitel: 'Eifel Krimi'.
Verlag: Emons Verlag
Erscheinungsdatum: November 2004
Seitenanzahl: 280 Seiten
Format: kartoniert
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