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Allein mit dem Wort: Erich Mühsam, Carl von Ossietzky, Kurt Tucholsky


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kartoniert
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November 2003

Beschreibung

Beschreibung

Welche Macht das Wort hat, welche Bedrohung es für Machthaber darstellt, zeigt das Schicksal der Schriftsteller Erich Mühsam, Carl von Ossietzky und Kurt Tucholsky. Sie kämpften für Recht, Freiheit, Selbstbestimmung und Frieden - "allein mit dem Wort". Sie übten Kritik am bestehenden Staat, der Unrecht nicht bekämpft, sondern sogar praktiziert. Der Staat der Weimarer Republik ging gegen die Schriftsteller an; die politischen Prozesse waren Unrechtsprozesse. Das 3. Reich machte dann "kurzen" Prozess; Erich Mühsam wurde im KZ ermordet; Carl von Ossietzky wurde im KZ so gequält, dass er an den Folgen der Haft starb; Kurt Tucholsky ging ins Exil und starb dort kurze Zeit danach. Ihr "Verbrechen": das Wort. Die Schriftsteller wollten sich nicht "fügen". Sie wurden physisch vernichtet; aber ihre Gedanken leben und sorgen mitunter heute noch für Unruhe wie der Satz "Soldaten sind Mörder" von Kurt Tucholsky. Die Aufsätze in diesem Buch, geschrieben von kompetenten Kennern dieser Schriftsteller, befassen sich mit den Schriftstellerprozessen in der Weimarer Republik, mit dem Thema der Bedrohung der Meinungsfreiheit - gestern und heute.
EAN: 9783931079178
ISBN: 3931079171
Untertitel: Schriftstellerprozesse in der Weimarer Republik. Paperback.
Verlag: Goette
Erscheinungsdatum: November 2003
Seitenanzahl: 116 Seiten
Format: kartoniert
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