HUDU

Zwischen Widerstand und Martyrium


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kartoniert
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November 1998

Beschreibung

Beschreibung

Bis heute gehören die Zeugen Jehovas zu den weitgehend vergessenen Opfern des NS-Regimes. Sie wurden bereits Mitte 1933 und von da an mit unerbittlicher Härte bekämpft. Keine andere Religionsgemeinschaft hat mit einer vergleichbaren Geschlossenheit und Unbeugsamkeit dem nationalsozialistischen Druck widerstanden. Der Bekennermut der "Bibelforscher" beschäftigte zeitweilig höchste Stellen in Justiz, Polizei und SS. Sie waren die einzige Gruppe, die ungeachtet drohender Todesstrafe geschlossen den Kriegsdienst verweigerte. Die Auswertung bislang unbekannter Archivalien, Interviews mit Überlebenden und die kritische Auseinandersetzung mit ihrem Schrifttum bilden die Basis für diese erste umfassende sozialgeschichtliche Darstellung über die Verfolgung der Zeugen Jehovas im Nationalsozialismus. The religious community of Jehovas Witnesses is one of the almost forgotten groups of Nazi victims. Jehovas Witnesses constituted no more than a half per mille of the German population, about 25,000-30,000 people, but they were one of the most fiercely persecuted religious groups in the Third Reich. They even were the first group to be outlawed by the Nazi regime, as early as 1933. In spite of this, they continued in their resistance, eoften arning incarceration in the concentration camps. Even there, they refused to work for the armaments. The collective refusal of their men to serve as soldiers in the war led many of them to their deaths by court martial. The religious community of Jehovas Witnesses is one of the almost forgotten groups of Nazi victims. Jehovas Witnesses constituted no more than a half per mille of the German population, about 25,000-30,000 people, but they were one of the most fiercely persecuted religious groups in the Third Reich. They evenwere the first group to be outlawed by the Nazi regime, as early as 1933. In spite of this, they continued in their resistance, eoften arning incarceration in the concentration camps. Even there, they refused to work for the armaments. The collective refusal of their men to serve as soldiers in the war led many of them to their deaths by court martial.

Inhaltsverzeichnis

Aus dem Inhalt: I. Die internationale Bibelforscher-Vereinigung II. Die Zeugen Jehovas in den ersten beiden Jahren des 'Dritten Reiches' III. Nonkonformes Verhalten der Zeugen Jehovas und staatliche 5 Repression IV. Selbstbehauptung aus Glaubensgründen, Widerstand der Zeugen Jehovas 5 bis Kriegsbeginn V. Die Zeugen Jehovas in den Kriegsjahren VI. Resümee 5 1. Intensität der Verfolgung, Ausmaß und Zahlen 5 2. Die Internationale Bibelforscher-Vereinigung in Hamburg, 8 Datenstudien zu 414 Zeugen Jehovas 5 3. Verweigerung und Widerstand aus Gründen der Selbstbehauptung

Pressestimmen

"Durch eine geschickte Verknüpfung von struktureller Analyse und quellennaher Schilderung einzelner Vorgänge ist Garbe eine Untersuchung gelungen, die sich trotz des Umfangs immer wieder als gut lesbar erweist. Die beeindruckend breite Quellengrundlage, zu der in großem Umfang auch die Selbstzeugnisse ehemaliger Häftlinge zählen, und eine sorgfältige Quellenkritik ermöglichen es Garbe, so mache Korrektur am bisherigen Forschungsstand vorzunehmen."
(Süddeutsche Zeitung)
"Dabei liefert Garbe aufschlußreiche Details über die Geschichte der in den USA entstandenen "Bibelforscher"-Gemeinde, die in Deutschland zu Beginn dieses Jahrhunderts Fuß faßte."
(Der Spiegel)
EAN: 9783486564044
ISBN: 3486564048
Untertitel: Die Zeugen Jehovas im 'Dritten Reich'. 'Studien zur Zeitgeschichte'. 4. Auflage. 17 Abbildungen, 15 Tabellen.
Verlag: Gruyter, de Oldenbourg
Erscheinungsdatum: November 1998
Seitenanzahl: 605 Seiten
Format: kartoniert
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