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Das Recht auf Anhörung eines bestimmten Arztes (§ 109 SGG)


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kartoniert
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März 2013

Beschreibung

Beschreibung

Die Studie behandelt das in der sozialrechtlichen Praxis sehr umstrittene Antragsrecht auf Anhörung eines bestimmten Arztes im sozialgerichtlichen Verfahren (§ 109 SGG). In Prozessen vor den Sozialgerichten wird häufig um komplexe medizinische Fragen gestritten. Daher wird im Rahmen der gerichtlichen Sachverhaltsaufklärung häufig ärztlicher Sachverstand beigezogen. Das Sozialgerichtsgesetz kennt neben der Gutachteneinholung von Amts wegen die Besonderheit der Anhörung eines von der Klagepartei benannten Arztes. Die Arbeit ordnet das Antragsrecht zunächst dogmatisch ein und untersucht insbesondere, welche Zwecke dieses verfolgt, und wie es sich zur gerichtlichen Sachverhaltsaufklärung verhält. Im zweiten, dem empirischen Teil wird auf Basis einer bundesweiten Untersuchung sozialgerichtlicher Verfahren der Frage nachgegangen, ob und in welcher Weise sich die von der Klagepartei veranlassten Gutachten auf den Prozessverlauf und das Prozessergebnis auswirken. Damit ist die Arbeit zugleich ein Beitrag zur Verbindung von Rechtsdogmatik und Rechtstatsachenforschung.
EAN: 9783848701773
ISBN: 3848701774
Untertitel: Dogmatische Einordnung und sozialgerichtliche Praxis eines umstrittenen Prozessinstruments. 'Studien aus dem Max-Planck-Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik'. 1. Auflage.
Verlag: Nomos Verlagsges.MBH + Co
Erscheinungsdatum: März 2013
Seitenanzahl: 322 Seiten
Format: kartoniert
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