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Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken


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kartoniert
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Juli 2003

Beschreibung

Beschreibung

Der Fall Schreber ist ein Klassiker der Psychoanalyse - zahllos die Schriften, die über ihn verfaßt worden sind. Und dennoch: Daniel Paul Schreber (1842-1911) ist ein Fall für sich, denn im Gegensatz zu den Säulenheiligen der Psychoanalyse hat er es sich niemals auf der Couch eines Psychoanalytikers bequem gemacht. Man hat es also nicht mit einer Deutung, sondern mit der Autobiographie eines Wahns zu tun, mit dem seltenen, in dieser minutiösen Form ganz und gar einmaligen Fall, daß ein Paranoiker sein Weltbild aufzeichnet, in seinen eigenen Worten und in einer Sprache, die noch nicht in der Zwangsjacke des Theoretischen steckt. Wenn es einen Text gibt, in dem ES spricht, so hier - in diesem Werk, das eigentümlich oszilliert zwischen Wahn und Methode, ja, dessen Doppelgestalt aus kantischer Klarheit und blühendem Irrsinn die Vermutung nahelegt, daß der Wahn nicht das ganz Andere, sondern nur die andere Seite der Methode sein könnte.¶¶

Pressestimmen

Der beliebteste Geistesgestörte des 20. Jahrhunderts ist wieder da, der sonderbarste, verrückteste und lustigste Freak seiner Zeit [...] . (Berliner Zeitung)¶ Die "Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken" sind ein denkwürdiges Buch, eine einzigartige Darstellung einer Psychose, ein literarisches Porträt der Paranoia schlechthin. Lesenswert ist es, weil es deutlich macht, wie schmal der Grat zwischen "normal" und "verrückt" ist (Lübecker Nachrichten)¶ Die "Denkwürdigkeiten eines Nervenkranken" sind ein großes, ein beinahe heiliges Buch der Anfechtungen. (Der Standard)¶¶
EAN: 9783931659509
ISBN: 393165950X
Untertitel: Mit Abbildungen.
Verlag: Kulturverlag Kadmos
Erscheinungsdatum: Juli 2003
Seitenanzahl: 367 Seiten
Format: kartoniert
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