HUDU

I sött langsam


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kartoniert
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Juli 2006

Beschreibung

Beschreibung

Eine Klage, die immer wieder zu hören ist: Die Jungen wüssten nicht mehr, was richtiges Berndeutsch ist. Gemeint ist damit vermutlich: Sie brauchen die schönen alten Wörter von früher nicht mehr oder nicht mehr gleich, sie reichern jeden dritten Satz mit demselben gesellschaftlich unkorrekten Kraftausdruck an, und überhaupt meinen sie, alles müsse Englisch sein.
Wenn ich das höre, wird mir mulmig zumute; denn auch ich weiss nicht, welches das einzig richtige Berndeutsch ist. Eines, das das <l> nicht vokalisiert, also <Vogel> sagt und nicht <Vogu>? Eines mit <Hand und Fuess> - und nicht mit <Hang u Fuess>? Eines, das möglichst frei ist von englischen Elementen? Noch komplizierter wird die Sache, weil viele Bernerinnen und Berner unabhängig von ihrer sozialen Herkunft nicht immer gleich sprechen. Je nach Situation <hocken> oder <sitzen> sie. Finden etwas <mega-out>, <verby> oder <passé>. Sagen beruhigend «Jede het sys Burdeli» oder «Nimms easy».
Da gibt es nur eines: zuhören, was die Leute sagen und wie sie es

Portrait

Christine Iselin-Kobler
1952 in Bern geboren. Schulen und Studium in Bern. Bereits während der Uni-Zeit freie Mitarbeit bei der Tageszeitung «Der Bund», nach dem Lizentiat (Hauptfach Germanistik) Redak-
torin. Seit 1982 verheiratet. Trat beruflich kürzer, als 1984 eine Tochter und 1987 ein Sohn zur Welt kamen. Dann erneut im Zeitungsalltag, zuerst wieder beim «Bund», heute als wissenschaftliche Redaktorin bei der Schweizerischen Herzstiftung. Die ausgewählten Mundartkolumnen in diesem Buch wurden von 1994 bis 2006 für den <Kleinen Bund> verfasst.
christine.iselin@bluewin.ch
EAN: 9783729607187
ISBN: 3729607189
Untertitel: Wi z Bärn gredt wird bim Loeb-Egge u am Chuchitisch.
Verlag: Zytglogge AG
Erscheinungsdatum: Juli 2006
Seitenanzahl: 180 Seiten
Format: kartoniert
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