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Hamlets deutsche Rezeption als Spiegel des Zeitgeists im 20. Jahrhundert


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kartoniert
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Juli 2011

Beschreibung

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Studienarbeit aus dem Jahr 2011 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1,0, Universität zu Köln (Institut für Theater-, Film- und Fernsehwissenschaft), Veranstaltung: Hamlet - eine mediale Psychose, Sprache: Deutsch, Abstract: Seit der ersten Inszenierung des Hamlet fasziniert Shakespeares Klassiker die verschiedensten Gemüter der nachfolgenden Epochen auf der ganzen Welt bis heute. Daher ergibt sich ein ungemein weites Feld der Shakespeare Rezeption, welches vollständig wohl kaum in das Ausmaß einer kurzen wissenschaftlichen Arbeit zu fassen sein kann - ja selbst mehrbändige lexikale Reihen fokussieren sich nur auf einige wenige Spezifika. So wird im Folgenden ein kleiner Teil der deutschen Rezeptionsgeschichte auf der Bühne betrachtet. Hierbei ergeben sich bereits die ersten Schwierigkeiten, eine deutsche Rezeptionsgeschichte zu beschreiben, ändert sich die Definition von Deutschem und den dazugehörigen staatlichen Territorien seit scheinbar ewiger Zeit ständig. Die weiteren Untersuchungen beschäftigen sich mit dem Hamlet des 20. Jahrhunderts und beleuchten so verschiedene Inszenierungen der Weimarer Republik, des dritten Reiches, der Nachkriegszeit und zuletzt - als Ausblick - eines (wiedervereinten) Deutschlands im 21. Jahrhunderts. Vorher sei aber ein kurzer Überblick der "deutschen" Rezeptionsgeschichte Shakespeares und seines Hamlet bis in das letzte Jahrhundert zu geben. Im deutschen Sprachraum erlangt Shakespeares Werk nach gelegentlichen Erwähnungen im 17. Jahrhundert im darauffolgenden Centennium erstmals größere Beachtung. Auch wenn es noch keine deutschen Übersetzungen gibt, beschäftige sich eine breitere Leserschaft mit den Dramentexten. Lessing stellt als Teil einer Gegenbewegung zum französischen Klassizismus Shakespeares Genialität in den Vordergrund, ihm folgen die berühmten Lobpreisungen von Goethe: "Natur! Natur! nichts so Natur als Shakespeares Menschen!" Ebenfalls gegen die franzö

Portrait

Carolin Blefgen, Studentin der Medienkulturwissenschaft und Ökonomie der Soziologie der Medien, wurde 1990 in Olpe geboren. Ihr Bachelor of Arts-Studium an der Universität zu Köln hat die Autorin im Jahr 2013 erfolgreich abgeschlossen. Seit 2011 ist sie als studentische Hilfskraft in der Theaterwissenschaftlichen Sammlung der Universität zu Köln tätig und arbeitet seit Januar 2013 ehrenamtlich für das Hochschulradio Kölncampus. Ihre vielseitigen Interessen erstrecken sich von Theater, Fernsehen, Radio, Informatik über Filme bis hin zu Graphic Novels. In ihrem Studium beschäftigte sie sich in diversen Seminaren mit Gender- und Körpertheorien. Bereits während ihres Auslandsaufenthalts in der Schweiz recherchierte sie für ihre detailreiche Analyse der filmischen Adaption der Graphic Novel Watchmen, dessen sie sich nicht mehr entziehen konnte.
EAN: 9783640966387
ISBN: 3640966384
Untertitel: Auflage.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: Juli 2011
Seitenanzahl: 24 Seiten
Format: kartoniert
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