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Soziologie des Konzentrationslagers - "Es existierten keine solidarischen Beziehungen zwischen den Häftlingen in den Konzentrationslagern"


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November 2007

Beschreibung

Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich Soziologie - Individuum, Gruppe, Gesellschaft, Note: 1,7, Friedrich-Schiller-Universität Jena (Insitut für Soziologie), Veranstaltung: Soziologie des Konzentrationslagers, 13 Quellen im Literaturverzeichnis, Sprache: Deutsch, Abstract: Unser Referat im Hauptseminar "Soziologie des Konzentrationslagers" befasste sich mit
den Opfern des Nationalsozialismus. Da uns bei einer intensiveren Auseinandersetzung
mit dem Referat vor allem die Beziehungen zwischen den Häftlingen im
Konzentrationslager interessiert haben, möchten wir in dieser Arbeit folgende These
bearbeiten: Es existierten keine solidarischen Beziehungen zwischen den Häftlingen in
den Konzentrationslagern.
Um dies untersuchen zu können, muss man sich auf die autobiografischen Zeugnisse
von den Überlebenden stützen, denn diese sind die wichtigsten Quellen unseres
Wissens. Sie liefern Informationen über das interne Funktionieren, das Verhalten der
Häftlinge und über die Erinnerung sowie die Verarbeitungsformen (vgl. Botz 1996, S.
48). Dabei tauchen allerdings folgende Grundprobleme auf: Einerseits stammen die
überwiegende Anzahl der Erinnerungsberichte, die nach 1945 verfasst wurden, von den
deutschen politischen Häftlingen. Diese stellten in den Lagern ab 1943 nur noch eine
Minderheit dar. Diesen Berichten folgten weitere, die oftmals weit nach 1945 verfasst
wurden aus der Häftlingsgruppe der Juden. Andererseits erlebten und verarbeiteten
ehemalige KZ-Häftlinge, unabhängig von ihrer individuellen Geschichte, mindestens
drei Umbruch- und Schocksituationen. Darunter zählten "die Verhaftung, die
traumatischen Erfahrungen im Konzentrationslager sowie die Befreiung und
Wiedereingliederung in die jeweilige Nachkriegsgesellschaft ihres Heimatlandes"
(Tuchel 1996, S. 224f). Diese drei Umbrüche hinterließen ihre Spuren. Das Sprechen
über die Zeit der Inhaftierung wurde vor allem durch die Haftzeit beeinflusst, welche
psyc
EAN: 9783638867139
ISBN: 3638867137
Untertitel: Auflage.
Verlag: GRIN Verlag
Erscheinungsdatum: November 2007
Seitenanzahl: 44 Seiten
Format: kartoniert
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