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Abschied von der konfessionellen Identität?


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kartoniert
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August 2012

Beschreibung

Beschreibung

Die konfessionelle Identität der diakonisch-caritativen Einrichtungen wurde im Zuge der Verrechtlichung, der Professionalisierung und nicht zuletzt des starken quantitativen Ausbaus der sozialen Arbeit seit den 1960er Jahren zunehmend fragwürdig. In diesem Kontext avancierte das Paradigma des "Dienstes" zum Leitbild im Selbstverständnis beider Konfessionen mit dem Ziel, die Eigenständigkeit und Legitimation des eigenen Handelns zu begründen. Auf der Ebene der sozialen Dienste gelang es Diakonie und Caritas vielfach, mit innovativen Konzepten auf die Anforderungen der Zeit zu reagieren und die eigenen Strukturen und Handlungsmuster zu modernisieren. Ungelöst blieb das Problem, dass gerade durch diesen Prozess die "Christlichkeit" der sozialen Arbeit in konfessioneller Trägerschaft immer weniger erkennbar wurde.

Portrait

Dr. Andreas Henkelmann, Prof. Dr. Traugott Jähnichen, Dr. Uwe Kaminsky und PD Dr. Katharina Kunter arbeiten im Rahmen der DFG-Forschergruppe "Transformation der Religion nach 1945" an der Ruhr-Universität Bochum.
EAN: 9783170223417
ISBN: 3170223410
Untertitel: Diakonie und Caritas in der Modernisierung des deutschen Sozialstaats seit den sechziger Jahren. 'Konfession und Gesellschaft'.
Verlag: Kohlhammer W.
Erscheinungsdatum: August 2012
Seitenanzahl: 400 Seiten
Format: kartoniert
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