HUDU

Die Erinnerung liebt das Versteckspiel der Kinder


€ 24,90
 
kartoniert
Sofort lieferbar
August 2011

Beschreibung

Beschreibung

Erinnerungen kennt jeder und jeder weiß, wie schwierig es oft ist, sich zu erinnern, wie leicht man abschweift und ins Erzählen gerät. Sobald Erinnerungen jedoch in schriftlicher Form als autobiographischer Text erscheinen, geht es in der Diskussion über den Text meist nur um den Wahrheitsgehalt und nicht um die literarische Qualität. Günter Grass spielt in Beim Häuten der Zwiebel damit, lässt die Grenze zwischen Wahrheit und Fiktion verschwimmen, bringt fiktionale Elemente und intertextuelle Bezüge in seine Lebenserinnerungen ein. Alice Mazurek untersucht, wie genau der Erinnerungsprozess in Beim Häuten der Zwiebel gestaltet wird und wie er zu einer Selbstdarstellung des Erzählers gerät.

Inhaltsverzeichnis

Widmung

Danksagung

Inhaltsverzeichnis

I Einleitung 1

II Theoretische Grundlagen für die Analyse

II.1 Kritische Gegenüberstellung erinnerungstheoretischer Ansätze

II.1.1 Gedächtnis und Erinnerung

II.1.2 Das kollektive Gedächtnis

II.1.2.1 Das kommunikative Gedächtnis

II.1.2.2 Das kulturelle Gedächtnis

II.1.2.3 Wechselwirkung zwischen kulturellem und kommunikativem Gedächtnis

II.1.3 Wahre und falsche Erinnerungen

II.1.4 Erinnern und Vergessen

II.1.5 Erinnern als Wirklichkeitskonstruktion

II.2 Autobiographisches Erinnern

II.2.1 Autobiographisches Gedächtnis

II.2.2 Autobiographisches Schreiben

II.2.3 Autobiographische Erzählformen

II.2.4 Autobiographische Texte und ihre Leser

II.3 Zwischenfazit und Überleitung zur Analyse

III Das Konzept der Erinnerung in Beim Häuten der Zwiebel

III.1 Intertextualität als Erinnerungshilfe

III.1.1 Intertextualität - Begriffsklärung

III.2 Systemreferenzen in Beim Häuten der Zwiebel

III.2.1 Autobiographie

III.2.2 Roman

III.2.3 Märchen

III.3 Einzeltextreferenzen in Beim Häuten der Zwiebel

III.3.1 Einzeltextreferenz zu Grimmelshausens Simplicissimus

III.3.2 Einzeltextreferenzen zu eigenen Texten

III.3.2.1 Die Danziger Trilogie

III.3.2.1.1 Die Blechtrommel und die Funktionen in Beim Häuten der Zwiebel

Die Blechtrommel als fiktive Autobiographie

Die Erzählperspektive und die Unzuverlässigkeit des Erzählers

Die Darstellung geschichtlicher Ereignisse und individueller Schuld

Erinnerung in der Blechtrommel und in Beim Häuten der Zwiebel

Wahrheit und Dichtung in der Blechtrommel und in Beim Häuten der Zwiebel

Oskar Matzerath als autonome Figur und sein Verhältnis zum Erzähler Grass

III.3.2.1.2 Katz und Maus und die wechselseitige Funktion zu Beim Häuten der Zwiebel

III.3.2.1.3 Hundejahre und die Funktionen in Beim Häuten der Zwiebel

III.3.2.1.4 Funktionen der anderen Eigentextreferenzen

III.3.3 Zwischenfazit zur Intertextualität und ihren Funktionen in Beim Häuten der Zwiebel

III.4 Erinnerungsmotive und Merkmale des Erinnerungsprozesses

III.4.1 Charakterisierung des Erinnerungsprozesses und der Erinnerung

III.4.2 Erinnerungsstrategien

III.4.3 Erinnerungsmotive und -metaphern

III.4.3.1 Die Zwiebel

III.4.3.2 Der Bernstein

III.4.3.3 Der Film

III.5 Zwischenfazit

IV Die Rezeption des Erinnerungsprozesses in Beim Häuten der Zwiebel in den Medien und Grass' Reaktion

IV.1 Die Erinnerungsthematik in den Beiträgen

IV.2 Die Rezeption des Erinnerungsprozesses in den Rezensionen

IV.3 Grass' Reaktion auf die Rezeption und die Debatte

IV.3.1 Interviews

IV.3.2 Dummer August

IV.4 Zwischenfazit

V Gesamtfazit und Ausblick

VI Bibliographie

VI.1 Primärliteratur

VI.2 Sekundärliteratur

VI.3 Zeitungsartikel und Rezensionen
EAN: 9783828827547
ISBN: 3828827543
Untertitel: Der Erinnerungsprozess in Günter Grass' "Beim Häuten der Zwiebel".
Verlag: Tectum Verlag
Erscheinungsdatum: August 2011
Seitenanzahl: 210 Seiten
Format: kartoniert
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben