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Wie Gott in die Familie kommt


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gebunden
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Juli 2008

Beschreibung

Beschreibung

Glückliches Familienleben - aus der Kraft der Religion

Religion schenkt Glück und ein sympathisches Familienleben. Albert Biesinger weiß aus eigener Erfahrung, wie wohltuend die Wiederentdeckung Gottes für das Zusammenleben von Erwachsenen und Kindern wirkt. Er inspiriert alle, die mit Kindern zusammenleben, Gott ganz neu willkommen zu heißen. Überzeugend empfiehlt er Rituale, Geschichten, Gespräche, Gebet und Meditation. Ein Inspirationsbuch für alle, die neue Wege religiöser Erziehung ausprobieren wollen.

Portrait

Dr. theol., Dipl.-Päd., Albert Biesinger, geb. 1948, verheiratet und Vater von 4 Kindern, ist Professor für Religionspädagogik, Kerygmatik und kirchliche Erwachsenenbildung an der Universität Tübingen. Rege Vortragstätigkeit im In- und Ausland. Autor zahlreicher Bücher zur religiösen Erziehung in der Familie und zu neuen Wegen der Vorbereitung auf die Erstkommunion.

Leseprobe

"Wie Gott in die Familie kommt: Zw'lf Einladungen" lautet der Titel dieses Buches. Muss man Gott 'berhaupt einladen? Wo Leben entsteht, ist Gott. Gott ist in Familien schon da. Der Sch'pfer der Welt schaut uns in den neugeborenen Kindern entgegen. Wenn ein Kind ins Leben kommt, beginnt die Liebesgeschichte Gottes mit diesem Menschen und mit der Menschheit neu. Wenn wir daran glauben k'nnen, dass Gott unser Sch'pfer ist, wissen wir, dass uns ein g'ttlicher Funke, Geist vom Geist Gottes, mitgegeben ist in dieses Leben auf der Erde, zu dieser ganz bestimmten Zeit, an diesem ganz bestimmten Ort. Wer den christlichen Weg von seinen Wurzeln her versteht, wei' dass wir nicht an Gott herumzerren m'ssen, damit er sich uns endlich gro''gig zuwendet. Spirituell leben hei', Gott in sich selbst zum Zuge kommen zu lassen: Du bist bei Gott unbedingt erw'nscht. F'r viele Eltern - nicht alle - ist die Erfahrung "Wir bekommen ein Kind ..." und "Wir haben ein Kind ..." auch spirituell hochkar'g. Die Tr'n vieler V'r und M'tter bei der Geburt ihrer Kinder sind nicht nur Zeichen der Anspannung und Entlastung, wenn endlich alles gut gegangen ist. Oft sind sie Ausdruck der Ber'hrung mit dem Sch'pfer dieses Kindes. Wie sonst kommen wir Menschen mit unserem Sch'pfer in einen solch einmaligen Kontakt wie bei der Geburt eines Kindes!
Gott ist durch Ihr Kind in Ihrer Familie l'st da. Wenn Gott schon da ist, warum sollen wir ihn dann einladen? Genau besehen, kann es nur darum gehen, sich dessen bewusst zu werden und alltagstaugliche Wege f'r unsere ureigene pers'nliche Antwort auf seine uns bereits geschenkte Beziehung zu finden.
Dieses Buch l' Sie dazu ein. Es ist geschrieben aus jahrelanger Praxis in unserer eigenen Familie mit vier Kindern und zwei Enkelkindern. Letztlich waren sie unsere "Engel am Wege", die uns die gro' Vision "Gott in der Familie" erschlossen haben.
Jeder dieser zw'lf Einladungen vorangestellt ist ein Bild meiner Frau Beate Biesinger - Patchworkarbeiten, die bu
nt und vielf'ig sind wie das Leben und zugleich eine Einladung zum "Durchblick": Hier dr'ckt sich die Gottesbeziehung in Farben und Formen aus. Die Bilder wollen Sie auf dem Weg der Gottespraxis in Ihrer Familie begleiten. Ich widme dieses Buch meiner Frau Beate Biesinger, unseren Kindern David, Manuel, Benjamin und Ingrid, unseren Enkelkindern Joshua und Lisa Kaleha und ihren Familien und Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, auf Ihrem eigenen kreativen Weg, Gott in Ihre Familien einzuladen.
Pfingsten 2008 Albert Biesinger


1. EINLADUNG
Sie sind eingeladen, sich von Gott erneut ber'hren zu lassen


Ich lade Sie ein, in Ihre eigene Kindheit einzutauchen und Ihre ersten Ber'hrungen mit Gott aufzusp'ren und ihnen nachzusp'ren.
Dabei begleite ich Sie, gebe Ihnen aber keine Anweisungen, was Sie tun sollen, sondern spreche auf dieser Erinnerungsreise sozusagen mit mir und von mir selbst. Wenn Sie wollen, k'nnen Sie sich darauf einlassen und sich auf diese Weise selbst in Ihre eigene religi'se Kindheit zur'ckf'hren lassen. Es kann dabei hilfreich sein, wenn Sie die Augen schlie'n, sich bequem hinsetzen, mehrmals tief aus- und einatmen und die Bilder dann langsam in Ihnen aufsteigen lassen:
Ich gehe jetzt zur'ck in meine Kindheit. Ich bin jetzt zwanzig
Jahre alt; ich lasse die Bilder aufsteigen. Jetzt bin ich f'nfzehn ... Jetzt bin ich zehn ...
Jetzt bin ich am Beginn der Grundschule ...
Jetzt bin ich in meiner Kindergartenzeit...
Ich versuche m'glichst so weit zur'ckzugehen, wie ich mich locker erinnern kann, und lasse die Bilder aus meiner fr'hen Kindheit aufsteigen.
Meine ersten Bilder und Ber'hrungen mit Gott
Ich rufe Bilder meiner ersten Ber'hrungen mit Gott hervor.
Wer war dabei...? Welche Gef'hle habe ich dabei...?
In der Kirche, mit meiner Oma, mit meinen Eltern ...
Die Ges'e, der Weihrauch, die Stille, die l'enden Glocken
Gebete, manchmal am Abend mit meinem Vater ...
Der Nikolaus is
t gekommen ...


Das Krippenspiel im Kindergarten ...
Der Heilige Abend bei uns in der Familie ...
Das Jesuskind in unserer Familienkrippe, die Hirten
darum herum, Maria und Josef... Die brennenden Kerzen am Tannenbaum, geschm'ckt
mit Sternen ... Die eingepackten Geschenke auf dem Boden ... Das gute Essen ...
Unsere Augen leuchten, und auch die unserer Eltern ...
Ich komme in die Grundschule ... Der Religionsunterricht...
Wir h'ren die biblischen Geschichten, wir malen sie ... Ich gehe zur Erstkommunion ... Wer war dabei?
Wer hat mich vorbereitet?
Ich hole die Gesichter der Menschen hervor, die auf meinem
Weg zur Erstkommunion wichtig waren ... Mein Erstkommuniontag ... Wie ich strahle, als wir mit Kreuz und Fahne in
die Kirche einziehen ... Die jubelnde Orgel... Die 'berf'llte Kirche ...
Wir haben die Erstkommunionkerze angez'ndet ...
Ich gehe nach vorne und hole das gewandelte Brot. Jesus ist jetzt zu mir gekommen. Ich spreche mit ihm ganz allein und bete zu ihm f'r meine Verwandten und Freunde und f'r die damals schon kranke Oma ...
Es war ein Tag voller Gl'ck. Ein Festessen, wie es selten eines gab, die Geschenke, die Verwandten. So wichtig und im Mittelpunkt war ich nie mehr in meiner ganzen Kindheit. Am Abend die Andacht, wir tauschen uns 'ber unsere Geschenke aus ...
M'de, aber gl'cklich falle ich in den Schlaf ...
Die n'sten Wochen, ich geh're jetzt ganz dazu ...
Der Schulalltag geht wie gewohnt weiter ...
Ich komme in die Pubert'.. Beginne zu zweifeln. Vieles von dem, was sie mir gesagt haben, stimmte gar nicht ...
Auch mein Glaube ist in die Pubert'gekommen, er hat sich geh'et.
Ich habe mich durchgezweifelt und als Erwachsener anders zu Gott gefunden. Heute bin ich dankbar, durch so manche Gotteskrise gekommen zu sein.
Ein gro'r Schritt: Die gro' Liebe ... wir bekommen ein Kind... lassen es taufen, begleiten es in die Kirche hinein.
Und jetzt geht mein Kind
zur Erstkommunion ...
Meine eigene Erfahrung mit Erstkommunion kreuzt sich mit der meines Kindes. Bewusst gehen wir als Familie gemeinsam den Kommunionweg
Die Ber'hrung mit Gott geht weiter, in hellen und in dunklen Tagen ...






Pressestimmen

»[...] wer sich auf die Anregungen dieses Buches einläßt, kann erfahren, wie sehr der christliche Glaube das Familienleben trägt und schützt und welch kostbares Geschenk er für das spätere Leben der Kinder ist.«
EAN: 9783466368167
ISBN: 3466368162
Untertitel: Zwölf Einladungen. mit 4-farbige Abbildungen.
Verlag: Kösel-Verlag
Erscheinungsdatum: Juli 2008
Seitenanzahl: 118 Seiten
Format: gebunden
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