HUDU

Poesie, die sich selbst spiegelt, und nicht Gott


€ 59,80
 
kartoniert
Sofort lieferbar
November 2009

Beschreibung

Beschreibung

Mit dem Verlust eines geistigen und religiösen Zentrums geht in letzter Konsequenz die Selbstbezüglichkeit der Kunst einher. Diesen Zusammenhang stellt Achim Küpper anhand des literarischen Werks von E.T.A. Hoffmann dar. Durch die äußerst detailgenaue Analyse der beiden Erzählungen "Das Fräulein von Scuderi" und "Doge und Dogaresse" liefert der Verfasser in der Diskussion um die ,Modernität' des Autors eine bislang unbekannte Fülle an Belegen.Die Studie deckt ein umfassendes Gesamtsystem von literarischen und außerliterarischen Verweisen auf, macht immanente Bezugnahmen auf andere Werke als verborgene Wege der Selbstreflexion in Hoffmanns Texten sichtbar. Der Interpret stößt dabei auf Widersprüche, weist Bruchstellen im Inneren der Texte nach, die gerade jenen Ort bezeichnen, wo "nicht Gott" ist, und die auch vor dem Hintergrund der Zeit um 1800, ihrer Umbrüche und Erschütterungen gelesen werden, ohne sie allerdings auf diesen einen historischen Ursprung zu fixieren. Auf diese Weise beschreibt die vorliegende Studie an Hoffmanns Werk zum ersten Mal das Erscheinen einer "Poesie, die sich selbst spiegelt, und nicht Gott".

Portrait

Von Dr. Achim Küpper
EAN: 9783503098903
ISBN: 3503098909
Untertitel: Reflexionen der Sinnkrise in Erzählungen E. T. A. Hoffmanns. 'Philologische Studien und Quellen'. mit 22 Abbildungen. Germanisten; Literaturwissenschaftler; Kulturwissenschaftler; Bibliotheken.
Verlag: Schmidt, Erich Verlag
Erscheinungsdatum: November 2009
Seitenanzahl: 487 Seiten
Format: kartoniert
Es gibt zu diesem Artikel noch keine Bewertungen.Kundenbewertung schreiben