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Zeichen und Wissen


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kartoniert
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Januar 1999

Beschreibung

Beschreibung

In den Schriften von Thomas von Aquin, Bonaventura, Roger Bacon und Ps.-Robert Kilwardby zeigt sich exemplarisch das gesteigerte Interesse am Begriff des Zeichens im 13. Jahrhundert. "Signum" wird zum Basisbegriff der Logik und löst die naturphilosophische Kategorie der Stimme (vox) ab. Die Autoren knüpfen an Überlegungen und Theoriestücke von Aristoteles und Augustinus an, die in einem ersten Teil der Untersuchung ausführlich dargestellt werden. Die Rezeption der antiken Vorgaben unterscheidet sich bei den vier Autoren in charakteristischer Weise. Gleiches gilt für die Folgen, die die Aufwertung und Erneuerung der Zeichentheorie für Gestalt und Konzeption von Wissenschaft haben. Das Spektrum reicht von der erneuerten Forderung einer Einheitswissenschaft nach augustinischem Vorbild bis zum Votum für ein System von unwiderleglichen und unveränderlichen Wissensinhalten nach Maßgabe des aristotelischen Wissenschaftsideals. Diese Extrempositionen vermeidet Thomas von Aquin und macht deutlich, daß alle Arten endlicher Erkenntnis unabhängig vom Grad ihrer Gewißheit auf Vermittlung durch Zeichen beruhen.
EAN: 9783402040027
ISBN: 3402040026
Untertitel: Das Verhältnis der Zeichentheorie zur Theorie des Wissens und der Wissenschaften im dreizehnten Jahrhundert. 'Beiträge zur Geschichte der Philosophie und Theologie des Mittelalters und'.
Verlag: Aschendorff Verlag
Erscheinungsdatum: Januar 1999
Format: kartoniert
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