HUDU

Platonische Akademie


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Juni 2011

Beschreibung

Beschreibung

Dr. Maria Hippius-Gräfin Dürckheim war die Grande Dame der deutschen Tiefenpsychologie. 1909 geboren, studierte sie in den Zwanziger Jahren in Berlin und Freiburg und promovierte 1932 in Leipzig. In diese Zeit fällt ihre erste Begegnung mit Karlfried Graf Dürckheim, ihrem späteren Lebensgefährten, der zu dieser Zeit dem Lehrkörper des Leipziger Psychologischen Instituts angehörte. Dieses Institut war zu der Zeit eines der wenigen in Europa, das - unter der Leitung von Felix Krüger - einen ganzheitlichen Ansatz in der Psychologie vertrat. Nach Kriegsende auf der Flucht vor der Roten Armee kam es zur Wiederbegegnung mit Karlfried Graf Dürckheim in Todtmoos-Rütte, einem kleinen Dorf im Hochschwarzwald. Mit ihm zusammen gründete sie 1951 die Existential-psychologische Bildungs- und Begegnungsstätte Rütte. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich aus den kleinen Anfängen eine blühende Stätte geistig-seelischen Wirkens, die eine Vielzahl von Menschen unterschiedlichster Herkunft, Kultur, Bildung und Lebensalter anzog. Nach dem Tod von Karlfried Graf Dürckheim 1988 leitete Maria Hippius-Gräfin Dürckheim das Rütte-Zentrum bis zu ihrem Tod 2003.Neben der therapeutischen Arbeit im Sinne der Initiatischen Therapie, der Jungschen Psychologie und der Zen-Meditation war es ihr ein großes Anliegen, die Arbeit in Rütte und die philosophischen, psychologischen und anthropologischen Aspekte der Initiatischen Therapie in einen fruchtbaren Austausch zu bringen mit Wissenschaftlern der verschiedensten Fachgebiete. In Anlehnung an die Platonische Akademie im Stile der Antike und der Renaissance gründete sie Mitte der 90er Jahre die Sektion Forschung und Forum, die sich schwerpunktmäßig des interdisziplinären Austausches und Dialogs annahm. In den Jahren 2003 bis 2010 fanden jährliche Symposien statt zu Themenkreisen wie zum Beispiel Der homo mysticus im 21. Jahrhundert I und II, Alchemie und Individuation - Symbole der Wandlung und Stufengang der Initiation, Geschichtliche und Archetypische Welt und Heil und Heilung.

Inhaltsverzeichnis

M. Hippius-Gräfin Dürckheim: Christusimpuls und Zen in der Begegnung - K. A. Müller: Beide Ufer - G. Schiwy: Rilkes Mystik - eine Herausforderung für Gläubige und Ungläubige - A. Pfäffl in: Der Mensch und seine Wirklichkeiten: Initiatische Ortungen - F. Gaede: Die Wellen und das Unbewußte: Anmerkungen zu Jakob Böhme, Wolfgang Pauli, Fouqué und van Gogh - M. Pfäffl in: Alchemie und Individuationsprozeß - M. Dierks: Thomas Manns Zeitfühligkeit - W. Schwery: Leben und Sterben in Tibet: das Tibetanische Totenbuch - G. Schiwy: Teilhard de Chardins Anregung: Individuation und Globalisierung - H. J. Koch: Zur Ko-Evolution von Mensch und Natur in der Alchemie - H.-P. Dürr: Warum es ums Ganze geht: Moderne Physik und Mystik - K. Jork: Die acht Phasen der Auflösung im Verständnis des tibetischen Buddhismus - H. van Erkelens: Tod und Auferstehung in der heutigen Alchemie: Von der Gottes in unserer Zeit - M. Pfäffl in: Immanente Transzendenz als Erfahrung - J. Kirchhoff: Der Kosmische Anthropos: Impulse für ein integrales Menschenbild - D. von Uslar: Die Beziehung von Jungs Psychologie, Alchemie und Philosophie: Gespiegelt an einer Traumserie - A. Pfäffl in: Ich-Freiheit im initiatischen Prozess

Portrait

Thomas Arzt, Physiker und Publizist, zahlreiche Publikationen bei K&N.Axel Holm, Jahrgang 1956, Arzt und Jungscher Analytiker, bei K&N veröffentlicht: Grenzgänger der Moderne. Ernst Jüngers Aufbruch zur Invividuation (2003).
EAN: 9783826045479
ISBN: 3826045475
Untertitel: Eine Hommage an maria Hippius-Gräfin Dürckheim. 'Studienreihe zur Analytischen Psychologie'.
Verlag: Königshausen & Neumann
Erscheinungsdatum: Juni 2011
Seitenanzahl: 336 Seiten
Format: kartoniert
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