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Nationale Bewegungen in Belgien


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kartoniert
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April 2009

Beschreibung

Beschreibung

Kaum ein anderes europäisches Land ist im Hinblick auf die Entwicklung von Nationalbewußtsein derart interessant und vielgestaltig wie Belgien. Schon an der Schwelle vom Ancien Régime zur Moderne lässt sich eine Rivalität zwischen verschiedenen Formen von nationaler Identität ausmachen, und nach der Gründung des belgischen Nationalstaates (1830/1831) konkurrieren die gesellschaftlichen Träger von belgischem Patriotismus sowie die Flämische, die Wallonische und die Großniederländische Bewegung miteinander um Einfluss auf die belgische Politik. Ein tiefgreifender Prozess der Föderalisierung hat schließlich seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts das Königreich Belgien von einem unitarisch-zentralistischen Staat in einen Bundesstaat umgewandelt, der immer stärkere (kon-)föderale Konturen annimmt.Wie legitimierten sich im 19. und 20. Jahrhundert die nationalen Bewegungen des Landes? Wer waren die Träger von belgischem, flämischem, wallonischem und großniederländischem Bewusstsein? Und wie wurde Belgien in Deutschland wahrgenommen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Bandes, der mit Thesen zur Zukunft des belgischen Nationalstaates im europäischen Rahmen schließt.Mit Beiträgen von Bruno De Wever, Paul Delforge, Winfried Dolderer, Johannes Koll, Karl-Heinz Lambertz, Louis Vos und Lode Wils.

Pressestimmen

Über die belgische Nationalitätenfrage wird außerhalb unseres Nachbarlandes vergleichsweise wenig publiziert. Daher ist dieses informative Buch, das dem brisanten Thema aus verschiedenen Perspektiven und mit durchaus kontroversen Positionen nachgeht, sehr zu begrüßen.


EAN: 9783830921523
ISBN: 3830921527
Untertitel: Ein historischer Überblick. 'Niederlande-Studien'. 21 sw. Abbildungen.
Verlag: Waxmann Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: April 2009
Seitenanzahl: 196 Seiten
Format: kartoniert
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