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Luciano Berio


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kartoniert
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Januar 2005

Beschreibung

Beschreibung

Wer die Kompositionen des italienischen Komponisten Luciano Berio ( 1925 - 2003) als multiple Musik bezeichnet, will damit zum Ausdruck bringen, dass sie divergente, durchaus disparate Elemente in sich zu vereinigen versteht. Multipel erscheinen in Berios Werk auch Sprache und Geschichte, vor allen Dingen dann, wenn Werke genuin sprachgebunden sind wie diejenigen für das Musiktheater, in denen Berio neue Verbindungen zwischen Musik, Text und Szene herstellt. Die Sprache besitzt aber nicht nur in Berios Kompositionen für Musiktheater, sondern darüber hinaus auch in seinen Vokal- oder Tonbandkompositionen wie "Thema" (Omaggio a Joyce), "Sequenza III" oder "Visage" eine besondere Bedeutung. Sie erfährt selbst in seinem wohl bekanntestem Werk "Sinfonia" eine besondere Behandlung, die die Autorinnen und Autoren des Bandes weitgehend beschäftigt. Aus der multiplen Sprachlichkeit der Musik Berios spricht ein Geschichtsbewusstein, das zwischen Tradition und Innovation angesiedelt ist und ohne die Einflüsse Umberto Ecos und Claude Lévi-Strauss weder denkbar noch erklärbar wäre. Beiträgerinnen und Beiträger zu diesem Heft sind Markus Baudur, Sabine Ehrmann-Herfort, Flo Menezes, Imke Misch und Matteo Nanni.

Inhaltsverzeichnis

- Vorwort
- Imke Misch: Von der Vergangenheit zur Gegenwart. Geschichtsbewusstsein im Schaffen Luciano Berios
- Flo Menezes: Das 'laborinthische' Verhältnis von Text und Musik bei Luciano Berio
- Matteo Nanni: Luciano Berios Weg zur elektroakustischen Musik. Die Entstehung des Mailänder "Studio de Fonologia Musicale"
- Sabine Ehrmann-Herfort: Teatro per gli orecchi. Luciano Berios Experimente zum musikalischen Theater
- Markus Bandur: "I prefer a wake". Berios "Sinfonia", Joyces "Finnegans Wake" und Ecos Poetik des 'offenen Kunstwerks'
- Abstracts
- Bibliografische Hinweise
- Zeittafel
- Autorinnen und Autoren
EAN: 9783883777849
ISBN: 3883777846
Untertitel: Musik-Konzepte Band 128. 'Musik-Konzepte'. Zahlreiche Notenbsp.
Verlag: Edition Text + Kritik
Erscheinungsdatum: Januar 2005
Seitenanzahl: 116 Seiten
Format: kartoniert
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