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Kontinuität der Person


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Januar 1998

Beschreibung

Beschreibung

Die von der analytischen Philosophie neu belebte Diskussion um die Kontinuität der Person wird hier aufgegriffen und im interdisziplinären Gespräch auf die Frage nach der heutigen Möglichkeit von Versprechen und Vertrauen bezogen. Philosophische, psychologische, juristische, humanmedizinische, ökonomische, soziologische, naturwissenschaftliche, politische und theologische Aspekte des Problems werden diskutiert und miteinander konfrontiert. Beiträge: R. Schenk: Vorwort. I. Zur Problemstellung: R. Spaemann: Person und Versprechen. Einführung II. Perspektiven benachbarter Disziplinen: P. Koslowski: Wieviel Transzendenz brauchen Verträge und Versprechen? - N. Horn: Zur zivilrechtlichen Problematik. Die Verbindlichkeit vertraglichen Versprechens - F. Hartmann: Bedeutung der Ich-Identität im Kranksein. III. Philosophische Grenzgebiete: H. M. Emrich: Zur philosophischen Psychologie von Identität und Versprechen - F. Cramer: Eigenzeit und Resonanz - zur physischen und personalen Wechselwirkung - R. Schenk: Selbstzweifel und Diskontinuität. Verheißung im Horizont der Theologie. IV. Philosophische Zugänge und Reflexionen: K.-M. Kodalle: Verzeihung: Eine Kategorie des politischen Ethos? - U. Steinvorth: Was macht ein Lebewesen zur Person? - J. Greisch: Versprechen dürfen : unterwegs zu einer phänomenologischen Hermeneutik des Versprechens. "Die vielfachen Disziplinen kommen facettenreich zu Wort, kritisch begleitet von zahlreichen Beiträgen der Mithörenden und Diskutierenden." Ludwig Hödl, Bochum "Insgesamt bietet der Sammelband einen anspruchsvollen, weit in die Tiefe gehenden Einblick in die gegenwärtigen wissenschaftlichen Positionen zu einem nicht nur für die Theologie und Philosophie zentralen Begriff." David Berger, Köln "Der vorliegende Sammelband zeichnet sich in vorbildlicher Weise durch die Bemühung aus, im inter- und intradisziplinären Gespräch verständlich, konstruktiv-kritisch und dialogbereit zu bleiben." H. Zaborowski, Theologie und Philosophie

Inhaltsverzeichnis

Inhalt:

I. Zur Problemstellung
Robert Spaemann: Person und Versprechen. Einführung

II. Perspektiven der philosophischen Ökonomie, der Rechtswissenschaft und der Medizin
Peter Koslowski: Wieviel Transzendenz brauchen Verträge und Versprechen? Über kleine, mittlere und große Transzendenzen im sozialen Tausch
Norbert Horn: Person und Kontinuität, Versprechen und Vertrauen: die Perspektive des Zivilrechts
Fritz Hartmann: Bedeutung der Ich-Identität im Krank-Sein

III. Philosophische Grenzgebiete
Hinderk M. Emrich: Zur philosophischen Psychologie von Identität und Versprechen
Friedrich Cramer:Kontinuität, Eigenzeit und Resonanz: Zur physischen und personalen Weiterentwicklung
Richard Schenk: Von der Hoffnung, Person zu sein. Theologische Überlegungen zur Diskontinuität von Verheißung und Vertrauen

IV. Philosophische Zugänge und Reflexionen
Klaus-M. Kodalle: Verzeihung - Eine Kategorie des politischen Ethos?
Ulrich Steinvorth: Was macht ein Lebewesen zur Person?
Jean Greisch 'Versprechen dürfen': unterwegs zu einer phänomenologischen Hermeneutik des Versprechens

Portrait

Prof. Dr. theol. Richard Schenk, Direktor des genannten Instituts und Professor an der Graduate Theological Union in Berkeley/USA.
EAN: 9783772817151
ISBN: 3772817157
Untertitel: Zum Versprechen und Vertrauen. 'Collegium Philosophicum'.
Verlag: Frommann-Holzboog
Erscheinungsdatum: Januar 1998
Seitenanzahl: IX
Format: kartoniert
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