HUDU

Hormone und Hochleistung


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April 2008

Beschreibung

Beschreibung

Besonders in jüngster Zeit ist das Thema Doping in den informativen Überblick. Medien und in der öffentlichen Debatte allgegenwärtig. Doch handelt es sich keineswegs um ein Phänomen der Gegenwart. Es reicht zurück in die Zeit des Kalten Krieges, in der sich Ost- und West-Sportler mit "unterstützenden Mitteln" - so der beschönigende Ausdruck in der DDR-Sportmedizin - zu Höchstleistungen spritzen wollten. Erstmals wird im vorliegenden Band dieser Aspekt der politischen wie der Sportgeschichte eingehend betrachtet. Im ersten Teil werden unterschiedliche Organisationsformen und Praktiken des (Hormon-)Dopings in Ost- und Westdeutschland dargestellt. Der zweite Teil ist kulturwissenschaftlichen Perspektiven gewidmet: Fragen der Wahrnehmung und Erfahrung der Leistungssteigerung durch Medikamente bei Sportlern und in der öffentlichen Debatte. Dabei wird der Fokus auch international erweitert. Aus einem breiten Spektrum wissenschaftlicher Disziplinen von der Zeitgeschichte über Psychologie und Philosophie bis hin zur Sportmedizin werden auf diese Weise Einsichten in die Voraussetzungen, Formen und Folgen des Dopings vor dem Hintergrund der Systemauseinandersetzung des Kalten Krieges zusammengeführt.

Portrait

Lutz Niethammer ist Professor em. für Neuere und Neueste Geschichte an der Universität Jena.
EAN: 9783412201234
ISBN: 3412201235
Untertitel: Doping in Ost und West. 10 s/w-Abbildungen.
Verlag: Böhlau-Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: April 2008
Seitenanzahl: 265 Seiten
Format: gebunden
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