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Figurationen 12/2. Körpergrenzen / Body Boundaries


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kartoniert
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Dezember 2011

Beschreibung

Beschreibung

,Grenze', abgeleitet vom slawischen granica, meint den Rand eines Raumes, eine Markations- und Demarkationslinie. Der Begriff ,Körpergrenze' kann sich sowohl auf den menschlichen, individuellen Körper beziehen als auch auf den Body Politic, den Staatskörper. In diesem Heft der figurationen geht es um traumatische körperliche Versehrungen und Manipulationen psychischer Grenzen durch leistungssteigernde Substanzen ebenso wie um politische Grenzen und ihre Bedeutung für kulturelle Identitäten. Die Beiträge befassen sich mit Grenzüberschreitungen und -verletzungen, mit dem Aushandeln von Grenzen, aber auch mit der Erfindung neuer, utopischer Grenzkonstellationen in Wissenschaft, Literatur, Kunst und Film. Konzipiert und gestaltet wird das Heft vom Zürcher Graduiertenkolleg Gender Studies, das sich seit 2008 dem Thema »Körper, Selbsttechnologien, Geschlecht: Entgrenzungen und Begrenzungen« widmet.

Inhaltsverzeichnis

Impressum/Abonnement
Editorial
Therese Frey Steffen 6 Einleitung
Birgit Christensen 15 Aspekte der Exklusion durch Recht. Grenzen des
Menschlichen am Beispiel von Kindestötung und Abtreibung
Cécile Stephanie Stehrenberger 30 Wissenschaftliche Formierungen von Körpergrenzen im
colonial contact. Die Äquatorialguinea-Studien des Instituto
de Estudios Africanos, 1945-1966
Seraina Renz 43 Körper - Grenzen - Materialität. Die Politik der (post-)
jugoslawischen Kunst von Marina Grzinic¿ /Aina smid und
Milica Tomic¿ /Grupa Spomenik
Enit K. Steiner 61 Bodies Playing on the Boundaries in Jane Austen's
Juvenilia
Christa Schönfelder 73 Verletzte Grenzen. Der versehrte Körper, Trauma und
Stigmatisierung in Trezza Azzopardis The Hiding Place
Christina Rickli 87 (Körper-)Grenzen und (virtuelles) Trauma der weißen
Mittelschicht in amerikanischen 9/11-Romanen
Seraina Rohrer 101 Wie der Film Machete und der Rebell Robert Rodriguez ein
exzessiv entgrenztes Publikum konstruieren
Sarina Tschachtli 116 Einblick, Eingriff und Eingliederung. Zur Metaphorik
entgrenzter Körper in CSI : Crime Scene Investigation
Marco Baschera 129 Die Linie als Erregungsschrift zwischen Abstraktion und
Ausdruck (Rezension)
Autorinnen und Autoren
Vorschau

Portrait

Therese Frey Steffen ist Professorin für Gender Studies im anglophonen Kontext an der Universität Basel und leitet das Graduiertenkolleg Gender Studies an der Universität Zürich.
EAN: 9783412206772
ISBN: 3412206776
Untertitel: Herausgegeben von: Therese Frey Steffen. 'Figurationen'. einige s/w-Abbildungen.
Verlag: Böhlau-Verlag GmbH
Erscheinungsdatum: Dezember 2011
Seitenanzahl: 135 Seiten
Format: kartoniert
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