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Bildungsort Familie


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August 2006

Beschreibung

Beschreibung

Ist die Familie ein Raum unbegrenzter oder begrenzter Bildungsmöglichkeiten? Der Bericht über Strategien der Weitergabe und Aneignung von Bildung und Kultur im familialen Mehrgenerationenzusammenhang gibt differenzierte Antwort und erzählt anschaulich fallbezogene Familiengeschichten. In den Blick kommen milieuspezifische Nutzungsmuster der bildungsrelevanten Ressourcen und Handlungspotentiale im Möglichkeitsraum Familie. Hierbei werden vor allem die eigenständigen Bildungsleistungen der Familie und die grundlegende Bildungsbedeutsamkeit des bisher nur wenig untersuchten Bildungsorts Familie empirisch fundiert herausgearbeitet.

Inhaltsverzeichnis

Familiales Bildungsgeschehen als individuelle und kollektive Investitionsleistung - Familiale Transmissionsprozesse von Bildung und Kultur als habitualisiertes Tun in Alltagsroutinen - Intergenerationale Transmissionsprozesse von Bildung und Kultur und das Streben nach sozialer Anerkennung - Familiale Bildungs- und Kulturerbschaften als Produkte gelebter Mehrgenerationenbeziehungen - Zur Bildungsrelevanz von Religiosität im Spiegel des Gestaltwandels von religiös geprägten Formen der familialen Lebensführung - Bäuerliche Familientraditionen und sich verändernde Bedingungen für kulturelle Teilhabe und soziale Anschlussfähigkeit - Soziale Gebrauchsweisen von Informationsquellen und Varianten der Weitergabe und Aneignung von information literacy - Familiale Habitusgenese im Spannungsverhältnis zwischen intentionalem Bildungshandeln und sozialer Logik von Bildungsbiographieverläufen

Portrait

Dr. Peter Büchner ist Professor für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Soziologie der Erziehung und des Bildungswesens an der Philipps-Universität Marburg;
Dr. Anna Brake ist wissenschaftliche Assistentin am Lehrstuhl für Soziologie und empirische Sozialforschung an der Universität Augsburg.


Pressestimmen

"Mit [...] Fallanalysen gelangen die Marburger Forscher auf eindrucksvolle Weise zu bislang verborgen gebliebenen bildungsbezogenen Prozessen in Mehrgenerationenfamilien, indem sie die Mechanismen der Habitusgenese anhand von familienspezifischen Formen der Transmission von Bildung und Kultur offen legen können." ZSE - Zeitschrift für Soziologie der Erziehung und Sozialisation, 03/2007
"Eine spannende, gelungene und ergebnisreiche Studie, welche den Fokus auf die durch den familialen Habitus generierten und gesteuerten, nicht zweckrationalen, jedoch genauso [...] 'vernünftigen', sinnhaften und wirksamen Bildungspraktiken legt." ph akzente - pädagogische hochschule zürich, 02/2007
"[...] die Beiträge [liefern] Einblick in individuelle und private Formen des Alltagshandelns, der gerade für eine angemessene Einschätzung der Bildungsmöglichkeiten und -grenzen innerhalb des Familiensystems sowie für die Bereitsstellung geeigneter außerfamilialer Bildungsangebote zunehmend erforderlich ist." Eichstätter Familien-Prisma, Frühjahr 2007
"Ein spannender, gelungener und ergebnisreicher Sammelband, der den bis anhin in der Bildungsforschung wenig beleuchteten Bildungsort Familie innerhalb des gesellschaftlichen Rahmens von sozialen Ungleichheit und sozialem Wandel fokussiert." www.socialnet.de, 20.03.2007
"[Es] wäre mit dem Verständnis eines weit gefassten Bildungsbegriffes weiter zu forschen und die Familie mit ihren sozialen und kulturellen Milieus sowie deren Transmissionslogiken [...] als Bildungsort weiter zu differenzieren und in einem umfassenderen Sinne zu vervollständigen - dafür liefert die Studie eine gehaltvolle Grundlage." Religion und Politik, 04/2006
EAN: 9783531146638
ISBN: 3531146637
Untertitel: Transmission von Bildung und Kultur im Alltag von Mehrgenerationenfamilien.
Verlag: VS Verlag für Sozialw.
Erscheinungsdatum: August 2006
Seitenanzahl: 289 Seiten
Format: kartoniert
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